Dienstag, 21. April 2026

Records Relating to Membership in the Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP), 1945–1994





Heinrich Prinz zu Schaumburg-Lippe war nie Parteimitglied




Karteikarte Stephan Prinz zu Schaumburg - Lippe


weitere Karteikarte Stephan Prinz zu Schaumburg - Lippe


weitere Karteikarte Heinrich Prinz zu Schaumburg - Lippe


Karteikarte Georg - Wilhelm Prinz zu Schaumburg - Lippe


Karteikarte Friedrich Christian Prinz zu Schaumburg - Lippe



Kurios ist, dass eine Karteikarte von Wolrad Prinz zu Schaumburg-Lippe in diesem Bestand nicht aufgefunden werden kann. Ich erinnere mich an den Rückdatierungsvorgang der in den Vier Prinzen beschrieben ist und fragte google mit KI nach Rückdatierung Wolrad Schaumburg. Die Antwort lautete:

Die Rückdatierung der NSDAP-Mitgliedschaft von Wolrad Prinz zu Schaumburg-Lippe (1887–1962) war ein historischer Vorgang, der mit vermögensrechtlichen Fragen und dem Streben nach politischer Anerkennung im NS-Staat zusammenhing.
  • Rückdatierung auf 1928: Wolrad zu Schaumburg-Lippe erreichte, dass sein Eintritt in die NSDAP auf das Jahr 1928 zurückdatiert wurde. Diese Rückdatierung wurde im Dezember 1936 von Rudolf Heß befürwortet.
  • Grund für die Rückdatierung: Es wurde im Propagandaministerium geprüft, ob Wolrad tatsächlich schon in den zwanziger Jahren für die NSDAP tätig war. Hintergrund war der Versuch, frühe Verdienste für die „Bewegung“ nachzuweisen.
  • Vermögensrechtliche Hintergründe: Die Rückdatierung der Parteimitgliedschaft stand in direktem Zusammenhang mit notwendigen Rückdatierungen bestimmter vermögensrechtlicher Vorgänge. Diese Aktionen zielten darauf ab, vermögensrechtliche Ansprüche, insbesondere im Kontext des Todes von Adolf zu Schaumburg-Lippe und dem Erbe, entgegen der tatsächlichen Rechtslage durchzusetzen, wobei Wolrad als Alleinerbe positioniert werden sollte.
  • Verbindung zur SA: Im Jahr 1937 war Wolrad zu Schaumburg-Lippe Sturmführer der SA (Reiterstandarte der SA 65-Detmold).
  • Historische Einordnung: Die Vorgänge um die Rückdatierung und die Vermögensauseinandersetzungen innerhalb des Hauses Schaumburg-Lippe in der NS-Zeit wurden in historischen Analysen, etwa im Kontext der „vier Prinzen zu Schaumburg-Lippe“, als Versuch der Absicherung und Machterhalt gewertet.



 

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