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Montag, 24. Oktober 2016

Inventar eines Vermögenslosen

Es ist interessant zu sehen, wie Wolrad Prinz zu Schaumburg-Lippe aus dem Nichts eine 32 Seiten lange Inventarliste zaubert mit Vermögenspositionen die ihm gehören sollen.

Er muss schon sehr eifrig Münzen gesammelt haben, denn von seinem vermögenslosen Bruder Adolf werden sie nicht stammen, oder ?

In Anlage 5 wird verschwiegen, dass die Forstherrschaft Steyrling Adolf Fürst zu Schaumburg-Lippe geerbt hatte und er bis 1936 Eigentümer war. Was erklärt Wolrad Schwertfeger ? Erworben 1878 von Fürst Starhemberg. So legt man die Allierten rein und verschleiert die wahren Rechtsverhältnisse, Ein plumper Betrug.

Übrigens: wo ist die Münzsammlung heute ?

Quelle: NARA
































Zum Abschluss der Erbschein nach Adolf Fürst zu Schaumburg-Lippe in dem es heisst:

Vermögen ist nicht vorhanden 





Samstag, 8. Oktober 2016

Kulturnachrichten: Lesung in Braunschweig


„Rassenhass – ein Armutszeugnis“
Braunschweig  Seine Tagebücher zeigen den Schaumburger Prinzen Heinrich als konservativen, aber hellsichtigen Nazi-Gegner. 
Von Florian Arnold
07.10.2016 - 19:02 Uhr 


Es war der zweitkleinste Flächenstaat im Deutschen Reich, das Fürstentum Schaumburg-Lippe mit seiner Residenzstadt Bückeburg. Der letzte regierende Fürst Adolf (1883-1936) musste nach der Novemberrevolution 1918 abdanken, wie alle deutschen Fürsten.
Adolf war der älteste von sechs Söhnen Fürst Georgs (1846-1911). Er kam 1936 bei einem Flugzeugabsturz ums Leben. Da der Zweitgeborene Moritz bereits 1920 gestorben war, wurde Woldemar, der Drittälteste, Herr in Bückeburg. Er und zwei weitere Brüder waren mehr oder weniger tief ins Naziregime verstrickt, wie Alexander vom Hofe in seinem Buch „Vier Prinzen zu Schaumburg-Lippe und das parallele Unrechtssystem“ dargelegt hatte. Die Ausnahme war sein Großvater, Prinz Heinrich (1894-1952). Dessen Tagebücher aus den Jahren 1938 und 1945-47 hat vom Hofe nun als Buch veröffentlicht – übrigens, wie er andeutete, erneut nicht gerade zum Wohlgefallen seines Großcousins und heutigen Schlossherrn von Bückeburg, Alexander zu Schaumburg-Lippe.
Am Donnerstag stellte vom Hofe sein Buch im Institut für Braunschweigische Regionalgeschichte vor. Wertkonservativ, monarchistisch und christlich eingestellt, „galt Heinrich als schwarzes Schaf der Familie“, sagte vom Hofe. 1932 war er Mitgründer einer Freimaurerloge, die Rassenhass ausdrücklich zum „Armutszeugnis der eigenen Rasse erklärte“.
Nach dem Dienst im Ersten Weltkrieg lebte Heinrich auf Schloss Bückeburg. Im August 1938 notiert der damals 44-Jährige gleichsam kopfschüttelnd, dass sein älterer Bruder, der Erbprinz Woldemar, zu einer Trauerfeier in SA-Uniform erschien. Und führt weiter aus: „Man rechnet mit Kriegsausbruch im Oktober. (...) Der Ausbau der Verteidigungsstellung im Westen geht fieberhaft weiter (...) Das Volk lässt die Ohren hängen und ist sehr gegen Krieg eingestellt.“
Die Einträge des Jahres 1938 enden im November mit Notizen zur Reichspogromnacht. „Es scheint, dass der letzte vernichtende Schlag gegen das Judentum in Deutschland geführt wird“, so Heinrich. „Es ist sehr spannend, wie das Ausland und ob es überhaupt reagieren wird.“
Im Frühjahr 1945 setzen die Einträge wieder ein. Der Adlige urteilt sehr kritisch über seine Landsleute. „Man bedauert kassierte kleine Leute, die früher zu den bestgehassten Menschen in der Stadt gehörten, heute als verführte, die doch eigentlich keine persönlichen Vorteile gehabt hätten (...) Der deutsche Mittelstand ist denkbar unzuverlässig, ohne eigene Grundsätze und ein Opportunist.“
Über die Jugend notiert Heinrich: „Es zeigt sich immer mehr, wie fest die Nazierziehung sitzt und die Jugend verdorben hat. Sie ist der Meinung, alles zu können. (...) Dabei können sie noch nicht das allereinfachste Essen kochen. So sah der ganze Nationalsozialismus aus. Nur Dilettanten.“
Über die Frau seines jüngsten Bruders Friedrich-Christian, als zeitweiser Adjutant Goebbels’ nach Kriegsende inhaftiert, schreibt Heinrich: „Ich nehme sie nicht auf. Sie haben zuviel Menschen durch Denunziation unglücklich gemacht. Sie ist ein miserabler Charakter. Eiskalt, hochmütig, berechnend.“
An der Idee eines besseren Deutschtums aber hält Heinrich fest: „Der Begriff deutsch ist nicht gebunden an Landesgrenzen, nicht völkisch oder rassisch begrenzt. Nein, es gehören alle Menschen dazu, die sich eins wissen in ihren tiefsten seelischen Schwingungen mit den deutschen Schöpfern unvergänglicher geistiger Werte, indem sie ihren Niederschlag gefunden haben im geschriebenen Wort, in der Musik oder in der bildenden Kunst.“
Alexander vom Hofe (Hg): „Wiedergutmachung muss sein...“ Matrix-Media-Vlg., 263 Seiten, 24,90 Euro.
BZ 8.10.2016


Heinrich Prinz von Hannover; AvH; Prof. Dr. Biegel






Samstag, 24. September 2016

Kulturnachrichten: Lesung im Städtischen Museum in Göttingen

Am 7. Oktober 2016

http://www.museum.goettingen.de/

By Daniel Schwen (Own work) [CC BY-SA 2.5 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.5)], via Wikimedia Commons

Göttinger Tageblatt, 10 Oktober 2016

Der Prinz und die Nationalsozialisten

Tagebuch von Heinrich Prinz zu Schaumburg-Lippe im Städtischen Museum Göttingen vorgestellt

Heinrich Prinz zu Schaumburg-Lippe (1894-1952) hat seine Gedanken zu seiner Familie, zu Deutschland und zum Nationalsozialismus in seinem Tagebuch notiert.

Sein Enkel Alexander vom Hofe hat die Aufzeichnungen veröffentlicht. "Wiedergutmachung muss sein..." heisst das Buch, das er jetzt im Städtischen Museum vorgestellt hat.

Schaumburg-Lippe liegt zwischen Hannover und der westfälischen Grenze. Die Gegend zwischen Minden und Rinteln sei im Zweiten Weltkrieg extrem umkämpft gewesen, erläuterte Göttingens Stadtarchivar und Leiter des Städtischen Museums, Ernst Böhme, einst schaumburg-lippischer Hausarchivar. Dort residierte das Fürstengeschlecht derer zu Schaumburg-Lippe, 

Prinz Heinrich war Sohn des Fürsten Georg, der mit seiner Ehefrau Marie Anna Prinzessin von Sachsen - Altenburg sieben Kinder grossgezogen hatte. Einer der Söhne, der jüngste Bruder Friedrich Christian Prinz zu Schaumburg lippe, war strammer Nationalsozialist und Adjutant von Reichspropagandaminister Joseph Goebbels, einem der engsten Vertrauten Hitlers.

Prinz Heiririch, den der Verleger Heirnich Prinz von Hannover bei der Buchpräsentation als "politisch sehr gut informiert" charakterisierte, sei hingegen überzeugter Soldat und Monarchist gewesen, der aber schon damals die Idee von den Vereinigten Staaten vn Europa propagiert und sich gegen Rassismus gewandt habe, erklärte vom Hofe. So gehörte er zu den Mitbegründern der Freimaurerloge "Ermächtigte Brüderschaft der Alten Riten", die sich gegen Rassismus aussprach..

Vom Hofe las eine Reihe von Eintragungen aus dem Tagebuch. Am 20 August 1938 beispielsweise hatte Prinz Heinrich sich zur Kriegsgefahr geäussert. Bis Oktober sei mit dem Ausbruch zu rechnen, hatte er notiert. Und: "Gott sollte uns vor diesem Schicksal bewahren". Am 10 November 1938 schilderte er die Ereignisse der sogenannten Reichskristallnacht, in der Nazis Juden verhafteten und deren Geschäfte verwüsteten. Nach Kriegsende korrigierte er: "Es ist ein Jammer, dass man das nicht schreiben konnte, was man dachte. Es wäre der reinste Selbstmord gewesen. Enzelne Seiten sind direkt für eine evtl. Haussuchung geschrieben, um sich zu schützen.







Dienstag, 20. September 2016

Berlin Wahlergebnis 1930

Wahlkreis[17]5. März 19336. November 193231. Juli 193214. September 1930
Osthannover54,3 %42,9 %49,5 %20,6 %
Südhannover-Braunschweig48,7 %40,6 %46,1 %24,3 %
Hamburg38,9 %27,2 %33,7 %19,2 %
Schleswig-Holstein53,2 %45,7 %51,0 %27,0 %
Weser-Ems41,4 %31,9 %38,4 %20,5 %
Westfalen-Nord34,9 %22,3 %25,7 %12,2 %
Westfalen-Süd33,8 %24,8 %27,2 %13,9 %
Düsseldorf-Ost37,4 %27,0 %31,6 %17,0 %
Düsseldorf-West35,2 %24,2 %27,0 %16,8 %
Köln-Aachen30,1 %17,4 %20,2 %14,5 %
Koblenz-Trier38,4 %26,1 %28,8 %14,9 %
Pfalz46,5 %42,6 %43,7 %22,8 %
Hessen-Darmstadt47,4 %40,2 %43,1 %18,5 %
Hessen-Nassau49,4 %41,2 %43,6 %20,8 %
Thüringen47,2 %37,1 %43,4 %19,3 %
Franken45,7 %36,4 %39,9 %20,5 %
Niederbayern39,2 %18,5 %20,4 %12,0 %
Oberbayern-Schwaben40,9 %24,6 %27,1 %16,3 %
Württemberg42,0 %26,2 %30,3 %9,4 %
Baden45,4 %34,1 %36,9 %19,2 %
Ostpreußen56,5 %39,7 %47,1 %22,5 %
Pommern56,3 %43,1 %48,0 %24,3 %
Mecklenburg48,0 %37,0 %44,8 %20,1 %
Oppeln43,2 %26,8 %29,2 %9,5 %
Breslau50,2 %40,4 %43,5 %24,2 %
Liegnitz54,0 %42,1 %48,0 %20,9 %
Frankfurt an der Oder55,2 %42,6 %48,1 %22,7 %
Berlin31,3 %22,5 %24,6 %12,8 %
Potsdam I44,4 %34,1 %38,2 %18,8 %
Potsdam II38,2 %29,1 %33,0 %16,7 %
Leipzig40,0 %31,0 %36,1 %14,0 %
Dresden-Bautzen43,6 %34,0 %39,3 %16,1 %
Chemnitz-Zwickau50,0 %43,4 %47,0 %23,8 %
Merseburg46,6 %34,5 %42,6 %20,5 %
Magdeburg47,3 %39,0 %43,8 %19,5 %
Deutsches Reich43,9 %33,1 %37,4 %18,3 %
Die neu angetretene XX zieht mit 20,8 Prozent auf Anhieb als zweitstärkste Kraft ins Landesparlament, in Berlin erzielt sie 14, 2 %.


Was erwartet Deutschland bei der Bundestagswahl 2017 ?
18 % ?

Nazis sollen peau a peau hoffähig gemacht werden. 

Schiessbefehl, verfassungsfeindliche Entgleisungen, Naziverherrlichung, Provokation, Kalkül.

Die Rechnung wird aufgehen. Leider.




AUS DER GESCHICHTE LERNEN

Montag, 19. September 2016

Kulturnachrichten: Lesungen in Göttingen und Braunschweig

6. Oktober 2016 (Donnerstag)


Hrsg. Alexander vom Hofe

Lesung und Buchvorstellung

"Wiedergutmachung muss sein ..."
Tagebuch 1938/1945-1947
von Heinrich Prinz zu Schaumburg-Lippe (1894-1952)
Institut für Braunschweigische Regionalgeschichte
Fallersleber-Tor-Wall 23
38100 Braunschweig
Tel.: 0531 - 1219674
Beginn 19:00 Uhr






7. Oktober 2016 (Freitag)


Hrsg. Alexander vom Hofe

Lesung und Buchvorstellung

"Wiedergutmachung muss sein ..."
Tagebuch 1938/1945-1947
von Heinrich Prinz zu Schaumburg-Lippe (1894-1952)
Städtisches Museum Göttingen
Ritterplan 7/8
37073 Göttingen
Tel.: 0551 - 400-2843 
Beginn 18:30 Uhr


Sonntag, 11. September 2016

Völkisch

Frauke Petry, wie damals Beatrix von Storch zum Schiessen auf Frauen und Kinder, tariert aus, wie weit sie gehen kann. Es wird die Sprengkraft des Wortes getestet. Wie die Nukleartests in Nord Korea. Wenn nichts passiert gibt es in 5 Monaten den nächsten Versuch, mit Sicherheit.

Völkisch, Völkischer Beobachter.

Im Mai 1945, da war der Irrsinn gerade beendet schrieb Heinrich Prinz zu Schaumburg-Lippe in sein Tagebuch:

Deutschsein
5.5.45

Man hört heute als Entschuldigung von den Nazis den Ausruf “wir waren doch nur Deutsche”. Das ist vollkommen richtig, aber nur insofern als hier eine völlige Verkennung dessen zugrunde liegt, was letzten Endes der tiefste Sinn dessen ist, was man allein mit Recht als deutsch bezeichnen kann. Ich glaube es lohnt sich, darüber nachzudenken. Vorweg eins: Der Begriff deutsch ist nicht gebunden an Landesgrenzen, nicht eingeengt auf einen geographisch bestimmbaren und durch Grenzphäle begrenzten Raum, nicht begrenzt völkisch oder rassisch. Nein, es gehören alle die Menschen dazu, die sich eines wissen in den tiefsten seelischen Schwingungen mit den deutschen Schöpfern unvergänglicher geistiger Werke, in dem sie ihren Niederschlag im Äusseren gefunden haben, im geschriebenen Wort in der Musik oder in der bildenden Kunst. Alles andere ist eine Verzerrung des Begriffs deutsch, ein Missbrauch. Es ist wohl niemals in dieser Hinsicht so gesündigt  worden wie gerade im 3. Reich. Der Staat zerstörte das Familienleben, die Keimzelle aller Entwicklung, setzte an Stelle der christlichen Lehre die Vergottung der Materie, an Stelle von Ehrfurcht vor dem höchsten geistigen Sein als Grundbedingung für den Anfang jeder menschlichen höheren Entwicklung die Vergottung der eigenen Person, er zertrat die Heiligkeit der Ehe durch den Befehl, uneheliche Kinder zu zeugen in möglichst grossem Umfang, und untermauerte alles propagandistisch so, dass wirklich nicht unerhebliche Teile des Volkes der Meinung waren, Deutsche einer bisher nicht erreichten höheren Entwicklungsstufe zu sein, ohne zu merken, dass sie sich in einem kaum vorstellbaren Tempo zurück zum Tier entwickelten. Vor Jahren sagte mir einmal eine alte Bäuerin: “Durchlauchten, es giebt nur eine Frage, ob das Hakenkreuz oder das Kreuz von Golgatha siegt”. Die Frau hatte Recht und wird recht behalten.-

Frauke Petry, diese Frau, hat kein Recht das Wort "völkisch" in den Mund zu legen oder zu nehmen.

Nur eins hilft JETZT:


Freitag, 9. September 2016

Tagebuch von Heinrich Prinz zu Schaumburg-Lippe in Harvards Bibliothek, copyright ?

Es ist ein schönes Gefühl, zu wissen, dass ein Exemplar des Tagebuchs in der Harvard Bibliothek steht.

http://lms01.harvard.edu/

Mich würde aber interessieren, ob die Möglichkeit scan & deliver dazu führt, dass pdf Dateien des Buches in den Verkehr kommen, ohne dass der Urheber etwas dagegen unternehmen kann.

Reading Room, Langdell Hall, Harvard University, Cambridge Massachusetts}
 Source ={{own}} |Author =John Phelan |Date =2012-01-20

Mittwoch, 7. September 2016

Wahlergebnisse NSDAP Mecklenburg 1930


Wahlkreis[17]5. März 19336. November 193231. Juli 193214. September 1930
Osthannover54,3 %42,9 %49,5 %20,6 %
Südhannover-Braunschweig48,7 %40,6 %46,1 %24,3 %
Hamburg38,9 %27,2 %33,7 %19,2 %
Schleswig-Holstein53,2 %45,7 %51,0 %27,0 %
Weser-Ems41,4 %31,9 %38,4 %20,5 %
Westfalen-Nord34,9 %22,3 %25,7 %12,2 %
Westfalen-Süd33,8 %24,8 %27,2 %13,9 %
Düsseldorf-Ost37,4 %27,0 %31,6 %17,0 %
Düsseldorf-West35,2 %24,2 %27,0 %16,8 %
Köln-Aachen30,1 %17,4 %20,2 %14,5 %
Koblenz-Trier38,4 %26,1 %28,8 %14,9 %
Pfalz46,5 %42,6 %43,7 %22,8 %
Hessen-Darmstadt47,4 %40,2 %43,1 %18,5 %
Hessen-Nassau49,4 %41,2 %43,6 %20,8 %
Thüringen47,2 %37,1 %43,4 %19,3 %
Franken45,7 %36,4 %39,9 %20,5 %
Niederbayern39,2 %18,5 %20,4 %12,0 %
Oberbayern-Schwaben40,9 %24,6 %27,1 %16,3 %
Württemberg42,0 %26,2 %30,3 %9,4 %
Baden45,4 %34,1 %36,9 %19,2 %
Ostpreußen56,5 %39,7 %47,1 %22,5 %
Pommern56,3 %43,1 %48,0 %24,3 %
Mecklenburg48,0 %37,0 %44,8 %20,1 %
Oppeln43,2 %26,8 %29,2 %9,5 %
Breslau50,2 %40,4 %43,5 %24,2 %
Liegnitz54,0 %42,1 %48,0 %20,9 %
Frankfurt an der Oder55,2 %42,6 %48,1 %22,7 %
Berlin31,3 %22,5 %24,6 %12,8 %
Potsdam I44,4 %34,1 %38,2 %18,8 %
Potsdam II38,2 %29,1 %33,0 %16,7 %
Leipzig40,0 %31,0 %36,1 %14,0 %
Dresden-Bautzen43,6 %34,0 %39,3 %16,1 %
Chemnitz-Zwickau50,0 %43,4 %47,0 %23,8 %
Merseburg46,6 %34,5 %42,6 %20,5 %
Magdeburg47,3 %39,0 %43,8 %19,5 %
Deutsches Reich43,9 %33,1 %37,4 %18,3 %
Die neu angetretene XX zieht mit 20,8 Prozent auf Anhieb als zweitstärkste Kraft ins Landesparlament.


Populismus hat ein leichtes Spiel, wenn etablierte Parteien versagen und die Sorgen des kleinen Mannes nicht ernst nehmen.

Der kleine Mann erhofft Rettung aus seiner Misere. Die wird ihm fälschlicherweise in Aussicht gestellt mit dem einzigen Ziel: Stimmenfang. Danach: Machtergreifung. 
AfD sind ausgefuchste Demagogen, und der einfache Mann/die einfache Frau werden vermutlich massenhaft darauf hereinfallen. Diese Tabelle gilt als Leitfaden.

Vorgehensweise bekannt: Man schüre die Angst, es breite sich Hysterie aus, und spiele sich als Beschützer auf. Uralter Trick.

Zitat aus dem Tagebuch von Heinrich Prinz zu Schaumburg-Lippe:

"Menschen, die für sich und ihre Freunde Posten ergattern wollen, von einer grossen Linie ist bei diesen Kreaturen nichts zu merken. Eigennutz die einzige Triebfeder. Schaffung eines Netzes von Beamten, von denen sie sich persönliche Vorteile versprechen". 


Von Tigerpython - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=11487039

Gegen Schlangenbiss, Gegengift