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Sonntag, 4. September 2016

Geschichtsverfälschungen zu Gut Steyrling in Österreich

http://www.fv-schaumburg-lippe.at/de/Forstverwaltung/Geschichte

Die Abfolge der Eigentumserwerbe von Gut Sterling wird in diesem internet Auftritt verfälscht.


Die Verfälschungen bestehen teils in Auslassungen, teils in Unwahrheiten, teils in der bewussten Wahl juristisch falscher Begriffe.

Es heisst in dem internet Auftritt:

1910 Tod Fürstin Hermine in Bückeburg (82. Lebensjahr). Besitzübergang an Fürst Georg zu Schaumburg-Lippe. Soweit richtig, obwohl der Vorgang 1915 vollzogen wurde.





1911 Tod Fürst Georg zu Schaumburg-Lippe in Bückeburg. Adolf, regierender Fürst zu Schaumburg-Lippe, übernimmt Herrschaft in Steyrling

1922 Fürst Adolf zu Schaumburg-Lippe verpachtet Besitz an die reichsdeutsche Holzverwertungsgesellschaft Neumann (Hamburg) Firma Steyrling GmbH.

Nicht gesagt wird, dass Inhaber der Anteile an der Firma Steyrling GmbH, Adolf Fürst zu Schaumburg-Lippe war.

1936
Flugzeugabsturz
Fürst und Fürstin sterben bei einem tödlichen Flugzeugabsturz bei einer Mekikoreise


Im Grundbuch eingetragen war Adolf Fürst zu Schaumburg-Lippe.

Erbe war NICHT Wolrad Prinz zu Schaumburg - Lippe, sondern die Geschwister.



1938
Bruder Fürst Wolrad übernimmt Herrschaft und löscht den Pachtvertrag.

Bruder Wolrad Prinz (er war niemals Fürst) zu Schaumburg-Lippe gelingt es, bis 1956 nicht, in das Grundbuch eingetragen zu werden. Mit welchen Tricks ihm dies gelingt, kann in dem Buch Vier Prinzen zu Schaumburg-Lippe und das parallele Unrechtssystem nachgelesen werden.

http://edocs.fu-berlin.de/docs/receive/FUDOCS_document_000000000100 

Wie die Nationalsozialisten ein mal mehr Adolf aus dem Grundbuch "radierten" kann hier nachvollzogen werden, er wird schlicht und ergreifend durchgestrichen. Plumper geht es nicht.




1956

Bruder Fürst Wolrad zu Schaumburg-Lippe bekommt Besitz zurück.

Unwahr: Bruder Wolrad Prinz zu Schaumburg-Lippe bekam den Besitz nicht zurück, weil er nie sein Eigentum war,  sondern eignete sich diesen rechtswidrig zu, weil die Miterben an dem Gerichtsverfahren vor dem OLG Wien nicht beteiligt und auch nicht gehört wurden und wahrheitswidrig behauptet wurde, der Besitz sei Fideikommiss gewesen.

Der Besitz war Privateigentum Adolfs. Es handelte sich um einen glasklaren Erbfall nach BGB. 

Es wird auch in der Darstellung unterschlagen dass der Besitz 12 Jahre lang unter us amerikanischer Zwangsverwaltung stand.

Durch die Verbreitung unwahrer Behauptungen wird die Geschichte verfälscht, in der Absicht all das zu vertuschen, was einst geschah.

Dank internet besteht die Möglichkeit, wirksam Klarstellungen zu verbreiten.


Samstag, 3. September 2016

Flyer des ehemailigen Staatsarchivs, aus dem Verkehr gezogen, wieso ?




2002 nahm ich diesen Flyer anlässlich eines Besuchs beim Staatsarchiv in Bückeburg (heute nennt es sich Landesarchiv)  mit.

Wer sich Jahre lang mit der Mechanik eines Betrugsvorganges beschäftigt, stösst mit der Zeit auf Linien, die zu Anfang nicht sichtbar waren.

Damals wurde der Inhalt des Depositums zur Schau gestellt. Heute nicht mehr.

Interessant das Hofkammerarchiv. Es endet angeblich 1918. Das ist natürlich unwahr, weil sich die Nutzniesser noch heute dieses Amt anmassen.

Das Hausarchiv endet 1960.

Worauf will ich hinaus ?

Ganz einfach. Wer die Quellenangaben im ersten Vier Prinzen Buch liest stellt fest, dass es viele Akten, viele Vorgänge bei Behörden, in Grundbüchern gab.

Ich habe einen kleinen Bestand in Kopie anfertigen lassen. Die Akten lagern in Madrid in einem alten Kleiderschrank, der in Hagenburg stand, und den mir Bathildis zu Schaumburg-Lippe vermachte.



Wenn wir die Aktenbestände im Landesarchiv zugrundelegen und meinen kleinen Bestand, wenn ich widergeben würde wie viele Verfahren mit wie viel tausenden von Seiten Gerichte, Anwälte, Nutzniesser, österreichische Minister beschäftigt haben, wie viele hunderte von Grundstücke abverkauft wurden an welche Freunde des Systems, wenn ich all dieses eifrige Treiben zwischen 1935 und 1945 sehe, wie oft Grundbücher angeschrieben wurden, um Adolf aus dem Grundbuch zu radieren, wenn ich sehe mit welchem Bieneneifer ab 1936 versucht wurde überall Adolf aus Handelsregistern und aus Grundbüchern zu löschen, welche unendlich lange Schriftsätze von "Hofkammerbeamten" entworfen wurden, welche wahnsinnigen Gedankenstrukturen zu Papier gebracht wurden, um zu sagen: Adolf starb vermögenslos, dann frage ich mich:

Wie kann diese Papierautobahn entstanden sein, wenn es immer wieder heisst, Adolf, der letzte regierende Fürst zu Schaumburg-Lippe, sei vermögenslos gestorben ?

Wenn jemand nichts hatte, dann wird kein Heer von Winkeladvokaten kilometerlang Akten produzieren, nein, wenn jemand vermögenslos ist, dann ist er komplett uninteressant, es wird nichts veranlasst.

Ganz im Ernst, wie viel Papier wird bei 99, 99 % der Leser dieses Beitrags, nach deren Ableben, produziert werden ? Wenn der Leser vermögenslos starb, dann wird es vielleicht eine Notiz im internet geben, mehr nicht.

Wen wundert es, dass der Flyer nicht mehr existiert ?

Niemand möchte, dass jemand sich diese absurden Akten ansieht.

Die Akten sind nichts anderes als eine nationalsozialistische Manipulation an der sich viele Mitläufer und Akteure bereicherten. Ein gutes Beispiel aus dem staatlichen Bestand befindet sich im Geheimen Preussischen Staatsarchiv, Signatur: GStA PK I. HA Rep 167, Akte 757).

Der grösste Schwindel den ich je gesehen habe. Zu ihm passt  der Schwindel vom Fürstentitel.

Was macht es für einen Sinn über einen Vermögenslosen tausende von Schriftstücke anzulegen und im Anschluss den Zugang zu diesen Schriftstücken zu verwehren ?


Donnerstag, 1. September 2016

ein lebensgefährlicher Paragraph 900 BGB

Georg Fürst zu Schaumburg-Lippe starb im Mai 1911 und setzte seinen Sohn Adolf als Alleinerben ein.

Ein sehr grosses Vermögen in Südamerika, Ungarn, das Deutsche Reich gehörte ihm seit 1911 allein.

Im Frühling 1936 stand er schon bald 25 Jahre in den Grundbüchern.

Sehr gefährlich für ihn und für seine Widersacher.

Wie sich aus nachfolgendem Dokument und vielfachen Grundbucheintragungen ergibt stand er 1936, sein Todesjahr, noch immer im Grundbuch als Eigentümer.

Freiwillig scheint er auf diese Position nicht verzichtet zu haben. Wozu auch ?





Diejenigen die nach seinem Vermögen trachteten kannten den Paragraphen 900 des BGB. Er lautet:

§ 900
Buchersitzung

(1) Wer als Eigentümer eines Grundstücks im Grundbuch eingetragen ist, ohne dass er das Eigentum erlangt hat, erwirbt das Eigentum, wenn die Eintragung 30 Jahre bestanden und er während dieser Zeit das Grundstück im Eigenbesitz gehabt hat. 

Wenn Adolf 1911 in das Grundbuch eingetragen wurde, dann drohte im Jahr 1941 eine Ersitzung. Nichts hätten die nationalsozialistischen Verschwörer unternehmen können.
Also war es sehr nützlich, wenn er vorher verstirbt. "Der heilige Berg" den sein dankbarer Grossneffe huldigt tat seinen Dienst.

Im März 1936 stand Adolf Fürst zu Schaumburg-Lippe in vielen Grundbüchern seit 25 Jahren als eingetragener Eientümer.

Nach seinem Tod hätte die Erbengemeinschaft eingetragen werden müssen. 1941 wäre sie unwiderruflich Eigentümerin geworden, denn gemäss Paragraph 944 BGB kommt die Ersitzungszeit Adolfs den Erben zugute.

Der Hinweis auf die Ersitzung erübrigt sich nicht etwa weil Adolf Eigentümer war kraft Erbschein und testament nach seinem Vater.

Der Hinweis ist von Bedeutung für diejenigen die immer wieder betonen, er habe kein Eigentum gehabt.

Wie man es dreht und wendet, Adolfs Tod war ein Segen für andere.



Sonntag, 28. August 2016

Gegensätze zwischen Mutter und Tochter: Elisabeth und Ingeborg Alix

Elisabeth Alexandrine von Mecklenburg Schwerin heiratete  am 24. Oktober 1896 in Schwerin Großherzog Friedrich August II. 



Sie war die Mutter von Ingeborg Alix Prinzessin zu Schaumburg-Lippe, Ehefrau von Stephan Prinz zu Schaumburg-Lippe.



In dem Nachlass von Heinrich Prinz zu Schaumburg-Lippe fand ich eine Handschrift in der Ingeborgs Mutter zitiert wird.


"Jetzt weiss ich, was das "Gesetz" ist, von dem in der Heiligen Schrift wieder und wieder geschrieben steht- ich weiss auch, welche Liebe dieses Gesetzes Erfüllung ist. Es ist die Liebe, die aus Liebe zur Liebe liebt, ohne eine Gegenleistung dafür zu fordern, dass sie liebt". 

Elisabeth von Oldenburg verfasste im Jahr 1924 eine kleine Schrift, die in Basel erschien. Sie firmierte nur mit der Abkürzung E.V.O. 
Titel: Einblick in die uns durch Bô Yin Râ übermittelte Lehre der WIRKLICHKEIT von E.v.O., Basel 1924, 64 Seiten
Ein Hinweis findet sich in der schweizer web Seite des Kober Verlages:
Elisabteh von Oldenburg kann als Schülerin von Bo Yin Ra bezeichnet werden, ebenso gilt 
Heinrich Prinz zu Schaumburg-Lippe als Schüler.
Er schrieb am 25 April 1946  in sein Tagebuch:
Ingeborg war hier die sich in abenteuerlicher Flucht dem Zugriff der Besatzungsbehörden entzog. Sie verdingte sich zum Teil als Hausangestellte bei .... Sie erzählte sehr viel von der Zeit des Zusammenbruchs...Gesammelte Energie, etwas überspannter Bogen. Politisch völlig unverändert. In ihren Augen ist Bormann an allem Schuld, “böse Geist des Führers”. Dieser selber ein gebrochener Mann, da sein Leibarzt mit Injektionen an ihm,“dem Staatsoberhaupt“ herumexperimentiert habe. Die Folge sei im Anfang eine gesteigerte Arbeitsfähigkeit des Gehirns gewesen in der sich aber mit der Zeit eine Umbildung vollzog, die sich so auswirkte, dass er einem völlig hemmungslosen Optimismus verfallen wäre. Damit wurden alle von ihm begangenen Fehler abgetan und gleichzeitig entschuldigt. Soweit Ingeborg. Sie vergisst dabei vollkommen, dass dieser hemmungslose Optimismus schon damals bestand, als er die Überheblichkeit besass das Steuer des Staates in die Hand zu nehmen. Als ich daraufhin zurückgriff auf die zahllosen Ermordungen z.Bsp. beim Röhmputsch (Lichterfelde allein siebenhundert Erschiessungen) meinte sie da hätte einer seine Competenzen überschritten. Erledigt, einfach erledigt, beiseite gelegt. Dass der Nationalsozialismus gegen alle geistigen Gesetze von Anfang an verstiess, wird glatt verneint. Es ist merkwürdig wie eine an und für sich für alles Geistige so offener Mensch sich so vom Teufel in der Beurteilung einer Angelegenheit fressen lassen kann. Völlig unmöglich auch nur sie ein klein wenig zu bewegen in ein anderes Fahrwasser. Ich glaube sie hat Angst den Boden dann unter den Füssen ganz zu verlieren. Für alles und jedes sind sofort Gegenargumente zur Hand, alles Negative wird übersehen oder wenn es nicht zu übersehen ist, unbeachtet gelassen resp. bagatellisiert. Ein vollkommen hoffnungsloser Fall in ihrer jetzigen Verfassung". 
EVO, Ingeborgs Mutter starb 1955. 
Erfuhr sie, welche Gedanken ihre Tochter vertrat ? Davon ist auszugehen. denn Ingeborg veröffentlichte kurz nach 1945 in der Reihe Bunte Bilder Bewegtes Leben ihre Memoiren. Mich beeindruckte ihre Stellungnahme zum T 4 Programm (Euthanasieprogramm):

"Dieses Gesetz trifft die einzelnen Menschen unbeschreiblich schwer-und doch muss es sein, soll Tausenden ein Siechtum erspart bleiben. Es muss sein, denn was sind wir einzelnen Menschlein im Vergleich mit den kommenden Millionen, denen wir als die Mütter den Weg bereiten ? Was ist es schon, wenn ein Mensch sich opfert, damit Millionen nach ihm gesund bleiben ?! Was tut es, dass einer leidet, wenn er tausende dadurch glücklich und gesund machen kann ?
Gewiss ist das ein Eingriff in den Lebenscharakter des einzelnen Individuums,— aber es rächt sich schwer, wenn man am falschen Fleck ein weiches Herz zeigt ! Wer sagt Ihnen denn, dass nicht gerade Ihr Kind sich ansteckt an einem dieser Krankheitserreger, oder Ihre Enkel unter Erbfehlern zu leiden haben, die gerade bei Ihnen wieder durchbrechen und sie vor allen Augen zeichnen ? Was würden wir dann sagen ? Wir würden unseres Lebens nicht mehr froh:

Aus dieser Tatsache aber, dass wir mit unerbittlicher Strenge gegen die eigenen Volksgenossen vorgehen, ergibt sich auch das Recht, mit derselben Unerbittlichkeit vorzugehen gegen die, in denen wir tausendmal bewiesen durch sie selber-die Zerstörer der unserm Volk innewohnenden Kräfte erkannten ! Nämlich die Juden ! "

Der Einfluss der Eltern, ob positiv oder negativ, bleibt manchmal aus.

Gewalt und Liebe als Thema, anlässlich der Ermordung von Jo Cox, von Peter Gabriel

Love Can Heal

Sonntag, 21. August 2016

Autographen Auswahl 19. Jahrhundert

Abschrift eines Briefes der Gräfin Marie an den Grafen Wilhelm






1805






1809







1809







1839


Brief des Fürsten Georg Wilhelm an Wilhelmine



Samstag, 20. August 2016

1901: Aus einem Fotoalbum von Adolf, dem späteren Fürsten zu Schaumburg-Lippe


Es handelt sich um ein privates Album mit Photographien die über hundert Jahre alt sind.

Ich habe sie digitalisiert, damit sie erhalten bleiben.

Hier eine Auswahl:

Fotoalbum 1901 Leder



Unterschrift Adolf (noch) Prinz zu Schaumnburg-Lippe


aufgeklebt im Album

  




Plattenkamera von Wilhelm Müller


Schlittschuhlaufen in Familie, vorne in der Hocke Heinrich Prinz zu Schaumburg-Lippe, 1901

Schlittschuhlaufen in Familie, Mitte Marie Anna, 1901

Schlittschuhlaufen helles Kleid Marie Anna Fürstin zu Schaumburg-Lippe, 1901

Marie Anna Fürstin zu Schaumburg-Lippe, vorne rechts Heinrich Prinz zu Schaumburg-Lippe, 1901



Georg Fürst zu Schaumburg-Lippe 1901

möglicherweise Schiff von Georg Fürst zu Schaumburg-Lippe, 1901

Steinhuder Meer ? 1901

Georg Fürst zu Schaumburg-Lippe, links mit Zigarre, 1901

Schloss Bückeburg, 1901

Bildunterschrift hinzufügen

Adolf zu Schaumburg-Lippe (noch Prinz), 1901





Wolrad Prinz zu Schaumburg-Lippe


Adolf mit seinem Vater Georg Fürst zu Schaumburg - Lippe, 1901


Adolf (noch Prinz) zu Schaumburg-Lippe, 1901




nicht im Fotoalbum enhalten aber aus der gleichen Zeit

Stephan und Heinrich Prinzen zu Schaumburg-Lippe, links Stephan, rechts Heinrich