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Samstag, 31. Mai 2014

Bilanz des Projektes Vier Prinzen

Die ersten Vier Prinzen erschienen im Jahr 2006 in gedruckter Form und gelangten nach der Besprechung in der FAZ in öffentliche Bibliotheken. 2008 beschenkte mich die FU Berlin mit der Gelegenheit das Buch auf dem Dokumentenserver abzulegen. Drei Gründe sprachen dafür: FAZ und SZ besprachen das Buch und ich bin ex-alumni.

Das zweite Buch, (aliud oder Anhang zum ersten Buch ?) erblickte das Licht der Welt 2013. Nach wenigen Monaten wurde es auch auf dem Dokumentenserver der FU Berlin abgelegt.

Das erste Buch weist mittlerweile hohe Zugriffszahlen aus.

Über das zweite lässt sich noch nicht viel sagen, im Vergleich zum ersten Buch in der Anfangszeit, ähnliche Werte.




Bildunterschrift hinzufügen

FU Berlin link


Sagten die Zugriffszahlen etwas über Qualität aus ? Nein.

Aber die Zahlen lassen hoffen, dass eine Auseinandersetzung mit den Inhalten im Stillen stattfindet und wer weiss ob es in Zukunft zur weiteren Aufklärung des Sachverhaltes kommen wird.









  
 
 
 
 

 






Samstag, 19. April 2014

Details zum angeblichen Vorkaufsrecht zu Gut Boldebuck

Dokumente betreffend die Kaufoption von Alexander Prinz
   zu Schaumburg-Lippe für das von der BVVG  gepachtete
                   Gut Boldebuck in Mecklenburg

Erläuternde Vorbemerkung:
Die BVVG ist die BODENVERWERTUNGS- und -VERWALTUNGS GMBH
mit Sitz in Berlin, welche im Auftrag des Bundes die aus der DDR überkommenen
Immobilien verwaltet und privatisiert.



1. Anschreiben der BVVG vom 28.3.2007  in dem erklärt wird, dass die Kaufoption für "den berechtigten Alteigentümer" vorgesehen ist und die Kaufoption nicht formgerecht ist, weil sie nicht notariell vereinbart wurde,

    plus Auszug aus dem Pachtvertrag den die BVVG mit Philipp Ernst Prinz
    zu Schaumburg-Lippe, dem Vater von Alexander Prinz zu Schaumburg-Lippe, geschlossen hatte:



     
            

2. Schreiben von Alexander Prinz zu Schaumburg Lippe vom 10. Juni 2009
    an die BVVG mit dem er die Geltendmachung der "Kaufoption" erklärt,
    obwohl die Feststellung des "berechtigten Alteigentümers" aussteht
    und die notarielle Beurkundung fehlt:





             

Wie üblich druckste die BVVG mit der Einsichtnahme in den Pachtvertrag, führte Arbeitsbelastung an und Datenschutz.


Nebel, Schleier, alles ausser Transparenz. Passend zum chronischen Archivverschluss in Bückeburg und Hannover….

TV Schwerin berichtet über Gut Boldebuck

TV Reportage

Es bleibt dabei:

Rechtlich relevante Unterlagen, Erbnachweise und Testamente bleiben unter Verschluss.

1991 erschlichene Vorkaufsrechte werden "respektiert". Gentlemenagreement aus alten Zeiten dürfen weder untersucht, noch aufgehoben werden.

Geschäft ist Geschäft, pacta sunt servanda, auch wenn nichts stimmt, auch nach Ansicht der Fachbehörde.

Zum TV Bericht sei noch angemerkt: Plauderton passt zur schlampigen Recherche.

Der dem TV Sender bekannte Kern wird ausgeblendet. Es geht nicht um die Frage wer Wolrad beerbt hat (auch noch der falsche Name Wolfrat wird eingespielt), sondern um die Frage wer was vom letzten regierenden Fürsten zu Schaumburg-Lippe ererbte und wieso drei Miterben wegen Unwürdigkeit auszuschliessen waren.

Qualitätsjournalismus sieht anders aus. Oder ist diese dummdreiste Berichterstattung Absicht ?


Vier Prinzen Bücher erhältlich bei:







Donnerstag, 17. April 2014

Gerücht: Hans Kammler soll 1945 nicht verstorben sein

Wie mir zu Ohren gekommen ist sollen Unterlagen aufgetaucht sein, die belegen, dass Hans Kammler 1945 nicht in der Nähe von Prag durch Selbsttötung ums Leben kam. Vielmehr sei er zu den Amerikanern übergelaufen. Er habe seine Kenntnisse in der Atomforschung in den USA weitergegeben und 1947 in den USA Selbstmord verübt.

Man darf gespannt und skeptisch sein. Dieses Jahr sollen die Belege veröffentlicht werden: das Verhörprotokoll Kammlers vom OSS (Office Strategic Services).

Hans Kammler

Indizien:

* Brief von Ingeborg Alix zu Schaumburg-Lippe in dem sehr detailgetreu der Tod von Hans Kammler beschrieben wird:


Ich halte den Brief nicht unbedingt für glaubwürdig (siehe S. 74).

* Die Witwe, Frau Jutta Kammler, beantragt 1948 beim Amtsgericht Charlottenburg ihren Mann für tot erklären zu lassen. Wenn Hans Kammler 1947 in den USA Selbstmord beging, dann konnte er in Deutschland problemlos für tot erklärt werden, auf die Todesumstände kam es nicht so sehr an.

Wenn er in den USA am paperclip Programm teilnahm, trotz der gegen ihn vorliegenden Belastungen wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit, so war es ein Gebot der Stunde, die Geschichte unter den Teppich zu kehren.

Ich befürchte, dass selbst wenn Kammlers Kooperation in den USA zutreffen sollte, eine Offenbarung des Geheimnisses ausbleiben wird. Es wäre für die USA in der Öffentlichkeit kaum zu rechtfertigen. Oder vielleicht doch ?

update:

inzwischen vom zdf depubliziert.


(Minute 6:23, keine Quellenangabe, obwohl die Quellenangabe wichtig ist. Sie ist den Autoren des Films bekannt. Sieht nach Kalkül aus. Quelle kann in genanntem Buch nachgelesen werden). Sieht so aus als sei die Quelle politisch unkorrekt. Auf wen wird hier Rücksicht genommen ?





Mittwoch, 2. April 2014

Sponsoren gesucht: Ausgrabung an der Absturzstelle und Nachweis von Sprengstoff

Sicher ist, dass staatliche Stellen diese Initiative missbilligen werden.

Denn staatliche Stellen haben seit 1936 alles Erdenkliche unternommen, damit historische und rechtlich relevante Unterlagen verschlossen bleiben.

Deshalb kann, wenn überhaupt, nur eine private Initiative weiterhelfen.

Vielleicht gelingt es in näherer Zukunft an der Absturzstelle Reste des abgestürzten Flugzeuges zu orten. Könnte mit der heutigen Technik Sprengstoff nachgewiesen werden ?

https://www.bmi.gv.at/magazinfiles/2005/11_12/files/sprengdetektion.pdf

Ein teures Unterfangen für das sich vielleicht Sponsoren finden lassen.


Hintergrund:


NEW YORK TIMES vom 27.3.1936, Freitag berichtete auf der Titel- und Seite 17 wie folgt über den Flugzeugabsturz bei dem Adolf Fürst zu Schaumburg Lippe mit Ehefrau in Mexiko verstarb:

Amecameca, 26. März 1936

Heard engines miss fire

Observers in this little town of Amecameca, watched the giant air kiner falter as the pilots sought altitude to fly over the pass. Then they heard the engines miss fire (Fehlzündung kann einen Knall hervorrufen, aber auch eine kleine Bombe). A few minutes later, after the plane had circled the little mountain twice its pilot pointed toward Mexiko D.F, but slithered down among the rocky crap of the saddle bewtween the two volcanoes." Weiter S. 17: "The plane said a witness, of the accident, passed over the town of Amecameca flying low when it was between the volcanoes it apparently developed engine trouble, for it circled as if the pilot intended to return to the landing field. Suddenly the ship became enveloped in smoke and it crashed with great speed to the earth and burned completely." Aus dieser Berichterstattung vom 26.3. ergibt sich eindeutig ein Motorenproblem und Rauchentwicklung vor dem Absturz.

Die mexikanische Presse berichtete  schon am 28 März, dass am 26 März die Motore vergraben wurden. Genau das ist aber verdächtig nachdem Augenzeugen am Absturztag berichtet haben, dass es Fehlzündungsgeräusche gab. Die Motoren hätten auf jeden Fall untersucht werden sollen. Sie wurden aber sofort beseitigt, obwohl es 14 Todesopfer zu beklagen gab. NYT Titel lautete: "14 Die in Worst Mexican Air Crash".

Das Interessante ist dass am 27.3.1936 Compañia Mexicana de Aviacion (Filiale von Panamerican) die Windstosstheorie in Umlauf brachte die in Deutschland verbreitet wurde. Die NYT Berichterstattung war aber die erste Berichterstattung. Diario de Yucatan und Excelsior sprachen von Windstoss oder ungeklärte Ursache. Kein Wort über Fehlzündung oder engine trouble. Compañia Mexicana de Aviacion liess sofort die Motoren beseitigen.

Hier das Flugzeugmodell im Flug mit guter Sicht der Motoren:

Flug


Bei dem abgestürzten Flugzeug handelte es sich um das Flugzeug "Mexico", das 1929 in Betrieb genommen worden war und von Charles Lindbergh geflogen worden ist. Hier die verunglückte Maschine selbst

Abbildung der Maschine

http://m.atwonline.com/blog/lindbergh-flies-mexicana-trimotor

Das Kennzeichen der “México” lautete damals M-SCAN, hatte noch eine Zeit lang die US amerikanische Registrierungsnummer 9661; später lautete das Kennzeichen X-ABCB. Als es von PAN AM Mexicana de Aviación ubergeben wurde (Januar 1929) erhielt es das Kennzeichen XA-BCO.

 die Absturzstelle: Cerro Venacho (Hügel)

 nach Auskunft des Nationalparks Izta Popo

sind die Koordenaten der als Zumpango bekannten Zone 19° 05' 30'' N und 98° 40' 38''W Die Koordenaten des Cerro Venacho, sind 19° 06' 49'' N y 98° 40' 21''W . Entfernung zum Vulkan Popocatépetl etwa 10 km SW. Mit google earth leicht zu finden.





https://refubium.fu-berlin.de/handle/fub188/14026

ebenso S. 37 ff.

https://refubium.fu-berlin.de/handle/fub188/16146?show=full


Kontaktaufnahme:
Alexander@vierprinzen.com




Dienstag, 25. März 2014

Nachbildung der Explosion des Flugzeugs in dem Fritz Todt flog


(aus dem Film Speer und Er)


Todt stürzte mit einer Maschine ab, die ihm Luftwaffenmarschall Hugo Sperrle zur Verfügung stellte; die ergebnislose Untersuchung des Unfalls leitete Milch. Göring erschien, nach Speers Zeugnis, verblüffend kurze Zeit nach dem Unfall bei Hitler und bemühte sich um die Übertragung von Todt Vollmachten auf sich (Speer Erinnerungen S. 221). Aus Geschichte der deuschen Kriegswirtschaft, Dietrich Eichholz, der Zusammenbruch der wirtschaftlichen Blitzkriegkomponente, S. 56, Fussnote 80

Details zum Absturz der Heinkel von Todt S. 114 von Blaine Taylor, Hitler`s Engineers: Fritz Todt and Albert Speer-Master Builder of the Third Reich


Parallelen zum Absturz der Trimotor am 26 März 1936 in Mexiko, bei dem Adolf Fürst zu Schaumburg-Lippe starb, sind unübersehbar. Innerhalb von 48 Stunden liess sich Göring die Absturzberichte aus Mexiko zukommen. Innerhalb einer verblüffend kurzen Zeit bat Wolrad, Bruder des letzten regierenden Fürsten zu Schaumburg-Lippe, sich nunmehr Fürst nennen zu dürfen.

 
 



Details zum Absturz in Mexiko finden sich hier:

archivalia


Freitag, 21. März 2014

ECRA Madrid restauriert Gemälde von Carl Langhorst (Portrait Heinrich Prinz zu Schaumburg-Lippe)

















































Heinrich Prinz zu Schaumburg-Lippe
Gemälde von Carl Langhorst 1903
140 x 95 cm

Carl Langhorst wurde 1867 in Rahden /Westfalen geboren. Nach dem Besuch der Kunstgewerbeschule Hannover begab er sich nach München und studierte dort an der Kunstakademie unter Carl von Marr und Gabriel von Hackl. In der Folgezeit stieg er zum Hofmaler auf und war für die Höfe von Oldenburg, Mecklenburg, Sdachsen-Altenburg und Anhalt-Dessaau tätig. Zahlreiche Porträts entstanden im Verlaufe seines Lebens.
Am 16.11.1909 wurde ihm vom Großherzog der Titel „Professor“ verliehen.

Es sollte nicht unerwähnt soll bleiben, dass Carl Langhorst ab 1930 ein NS-Befürworter war.

Author Carl Langhorst 1933

Freitag, 28. Februar 2014

Larov Brandenburg wegen Gut Sewekow (Wittstock)


LAROV Brandenburg in der Magdeburger Strasse 51 in 14770 Brandenburg an der Havel bearbeitet einen Antrag gemäss EALG auf Gewährung von Ausgleichsleistungen (Bodenreform) und Feststellung der Berechtigung.. Gut Sewekow lag in Preussen. In Preussen gab es kein Fideikommiss der Familie Schaumburg-Lippe.

Das Larov bittet mich um Übersendung des Testamentes nach meiner im Dezember 2008 verstorbenen Mutter. Das Aktenzeichen beim Larov lautet:1/2-43750-102114.

Ich habe die Gelegenheit genutzt und darum gebeten, dass im Gegenzug Alexander Prinz zu Schaumburg-Lippe das Testament des letzten regierenden Fürsten Adolf dem Larov vorlegen soll. er soll auch das Findbuch der Archivalien in niedersächsischen Staatsarchiven vorlegen.

Mein Vorschlag hat keine Begeisterung hervorgerufen. Mir wurde gesagt, dass unser Antrag abgelehnt werden mangels Nachweises. Ich sagte, dann tun Sie bitte dasselbe bei meinem Vetter.

Kann mir kaum vorstellen, dass das Larov Alexander auffordern wird, das Testament Adolfs vorzulegen Wird das Larov das Findbuch in Adolfs Archivalien einsehen wollen, wird es Recherchen durchführen ? Wird es den Anspruch von Alexander bejahen, obwohl sein Grossvater nur Miterbe war, obwohl sein Grossvater nachweislich dem NS System Vorschub geleistet hat. 

Das Amtsgericht Frankfurt Oder erliess Durchsuchungsanordnungen im Jahre 2007 in dieser Angelegenheit. Das Findbuch sollte in Bückeburg beschlagnahmt werden.

Lange her.
 



                                                  


                                                

Montag, 3. Februar 2014

TV Schwerin: Recherche zum angeblichen Verkauf von Gut Boldebuck an Alexander Prinz zu Schaumburhg-Lippe

Sehr geehrter Herr vom Hofe,
der Mecklenburger Regionalsender TV:Schwerin möchte über den bevorstehenden Verkauf des Gutes Boldebuck an Alexander Prinz zu Schaumburg-Lippe berichten. Nach einer kurzen Recherche zum Thema stellte sich fest, dass Sie ein angesehener Experte in Sachen Schaumburg-Lippe sind. Von daher meine Frage: gibt es Einwände, Kritiken oder sonstige Probleme, die mit dem bevorstehenden Verkauf zusammenhängen?
Mit besten Grüßen aus Schwerin,
i,
TV:Schwerin

Hintergrund:

dpa berichtet allerdings ohne Namen
Bodengesellschaft verkauft "Filetstück": Gut Boldebuck bei Güstrow

30.01.2014, 13:19 Uhr | dpa

Schwerin (dpa/mv) - Die bundeseigene Bodengesellschaft BVVG will in diesem Jahr mit dem Gut Boldebuck bei Güstrow das "Filetstück" unter den landwirtschaftlichen Flächen in in Mecklenburg-Vorpommern verkaufen. Der Pachtvertrag des Alteigentümers läuft im September aus, wie der Leiter der BVVG-Niederlassung Schwerin, Johann Jakob Nagel, am Donnerstag berichtete. Der Alteigentümer hatte das 615 Hektar große Gut unter der Auflage, einen Saatgutbetrieb weiterzuführen, mit einer Kaufoption gepachtet. Das Objekt sei ausgeschrieben, es gebe etliche Interessenten. Der jetzige Pächter habe das Vorkaufsrecht, er müsse allerdings das Höchstgebot der Ausschreibung akzeptieren.

Anmerkung
Angesichts der Recherche der TV Schwerin stellt sich die Frage, ob von einem Verkauf an ASL ausgegangen werden kann, oder ob ein Verkauf an ihn eine Möglichkeit ist.






Interessante Informationen hier überall und in diesem Buch:




Dienstag, 7. Januar 2014

Fürstenfrage


Das war der letzte regierende Fürst zu Schaumburg-Lippe, Adolf. Er dankte 1918 ab. Seitdem gab es und gibt es keinen Fürsten zu Schaumburg-Lippe mehr.

Versuche den Fürstentitel wieder aufleben zu lassen, scheiterten.





Wieso versuchen seit 1936 die selbsternannten "Oberhäupter" eines nicht mehr existierenden "Hauses" einen Fürstentitel zu ergattern, den ihnen kein Staat, keine Hoheitsgewalt verleihen kann, weil Adel und Monarchie abgeschafft wurden ?

Weil der Fürstentitel Privilegien und rechtliche Vorteile verschaffen würde. Das BGB gälte für den Fürsten nicht mehr.

Das NS-engagment der "Fürsten" war deshalb bemerkenswert, weil die SS das Fideikommissauflösungsgesetz entwarf und dem zuverlässigsten "Oberhaupt" Alleinegentum am Besitz versprach. Das war ein Ansporn.

Es ging ihnen nicht um eine Frage der courtoisie die man nicht erzwingen kann. Es ging ihnen um die Durchsetzung eines Anspruchs.

Was steckt heute dahinter ? Wahrscheinlich der Kauf von Gut Boldebuck.

Sonntag, 5. Januar 2014

Österreichische Strafjustiz ahndet Falschangaben im Restitutionsverfahren



FAZ  Der geschilderte österreichische Fall gleicht einem anderen bundesdeutschen Fall in frappierender Weise.
Österreichische Strafjustiz verurteilt bürgerlichen Antragsteller, der beim Antrag auf Restitution unvollständige (unrichtige) Angaben machte wegen schweren Betruges. Geschädigt wurde der Staat. So das Strafgericht. Urteil noch nicht rechtskräftig.

Der deutsche Fall an den ich unweigerlich denken muss, wird auf diesem blog gründlich dokumentiert  und kann auch auf dem Dokumentenserver der FU Berlin nachgelesen werden.
Das dort vor drei Wochen abgelegte Buch mit dem Titel "Vier Prinzen zu Schaumburg-Lippe, Kammler und von Behr" beschreibt auf den S. 107 ff detailliert, wie es im ähnlich gelagerten Fall zur plötzlichen Einstellung des Ermittlungsverfahrens kam.

https://refubium.fu-berlin.de/handle/fub188/14026

Übel genommen wurde in Österreich, dass eine Tante (Miterbin) nicht erwähnt wurde.

In Deutschland wurde ebenfalls eine Verwandte (Cousine) übergangen, ein Testament unterschlagen, ein Erbschein verschwiegen, Grundakten wurden nicht hinzugezogen, Miterben nicht einbezogen. Findbücher die im Staatsarchiv Bückeburg sind, nicht beigezogen. Sie sollten beschlagnahmt werden.

Liegt der feine Unterschied vielleicht an den Akteuren ? Sieht ganz danach aus.

Jedenfalls hat es mit Kafka nichts zu tun.





rechtskräftig verurteilt wurde der Österreicher

Kontakt: 
Alexander vom Hofe
Rechtsanwalt
Jose Ortega y Gasset 40-7D
28006 Madrid
alexander.vomhofe@2020consultoria.com

Donnerstag, 19. Dezember 2013

Dr. Klaus Graf bespricht das zweite Buch in archivalia

Besprechung des zweiten Buches von Dr. Klaus Graf  in archivalia:

Dr. Klaus Graf

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/4/4f/Klausgraf_2012_cutted.jpg


http://archiv.twoday.net/stories/581436383/

An dieser Stelle sei ihm herzlich gedankt.




http://goo.gl/j3Vh

Das Buch Vier Prinzen zu Schaumburg-Lippe, Kammler und von Behr kann unter

https://refubium.fu-berlin.de/handle/fub188/14026

geladen werden.

Weitere Beiträge in archivalia die mit Informationssperren und Transparenz zu tun haben finden sich hier

linkliste vom Hofe


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Dienstag, 17. Dezember 2013

Vier Prinzen zu Schaumburg-Lippe, Kammler und von Behr, online

Das neue Buch ist auf dem Dokumentenserver der Freien Universität Berlin einsehbar und kann kostenlos gedownloaded werden.

https://refubium.fu-berlin.de/handle/fub188/14026



Villa Belle Maison in Höllriegelskreuth, letztes Domizil in Deutschland von
Adolf Fürst zu Schaumburg-Lippe


Montag, 25. November 2013

Aus gegebenem Anlass: Gurlitt und die Bronzefiguren von Vries

Seit dem Fall Gurlitt ist die Öffentlichkkeit sensibilisiert. Raubkunst wird als Thema vom Durchschnittsbürger entdeckt, obwohl es seit vielen Jahren periodisch in der Presse aufbereitet wird. Dieses Mal ist das öffentliche Interesse deshalb  gross, weil ein Bürger von nebenan in seiner Wohnung Raubkunst verwahrt hat, als handle es sich um eine Briefmarkensammlung. Das Erstaunliche besteht gerade darin, dass ein gewöhnlicher Mensch, grosse Kunst besitzt. Der Bürger als unrechtmässiger Besitzer grosser Kunst.

Menschen identifizieren sich mit Menschen.

Weniger Aufsehen erregt es, wenn der Staat grosse Kunst wegschafft.

Und deshalb fehlte und fehlt der politische Wille zur echten Aufarbeitung.

Hier ein Beispiel:

Aus Vier Prinzen zu Schaumburg-Lippe und das parallele Unrechtssystem, S. 148:

"An dieser Stelle darf der «Verkauf» von zwei Bronzeskulpturen von Adrian de Vries (Venus und Adonis und der  Raub der Proserpina) nicht unerwähnt bleiben, über den Heinrich Manns in der Schaumburg-Lippischen Landeszeitung am 23.10.1935 wie folgt berichtete:
Gestern in den frühen Morgenstunden, sozusagen vor Tau und Tag wurden die Bronzefiguren auf der  Schlossbrücke abmontiert,auf Lastwagen verstaut und fort- gefahren... Diese Bronzefiguren die zu den besten Kunstdenkmälern aus der Meisterthand Adrian de Vries kommen, wurden bereits vor längerer Zeit von der Fürstlichen Hofkammer an das Staatliche Museum in Berlin verkauft.Zu welchem Preise ist uns unbekannt doch dürfte er in Anbetracht der glänzenden Ausführung dieser Meisterwerke aus Meisterhand nicht gering sein. So sicher wie wir davon überzeugt sind, dass diese Bronzefiguren für das Staatliche Museum einen Erwerb darstellen,der nicht nur von höchste amtlichen Stellen Anerkennung  finden wird, so sehr  bedauern wir, dass diese Zierde unserer Stadt bei “Nacht und Nebel” uns entführt wurde.Wir haben  zwar erfahren,dass die Fürstliche Hofkammer Abgüsse der Figuren auf der  Brücke wiederaufstellen lassen will, doch Abguss ist Abguss... Besonders eigenartig mutet nun an, dass auch einige der 300 Jahre alten Marmortische die einst auf Ochsenkarren den Weg über den Brenner in unsere Heimat nahmen, ebenfalls mit nach ausserhalb verkauft worden sind.

Die Skulpturen sollen im Sommer 2006 Eingang in das Bode-Museum in Berlin finden."














Wer ist die Hofkammer ?



Ein weiterer dicker Hund liegt  im Garten des  Palais Schaumburg  begraben.

Samstag, 23. November 2013

Vier Prinzen Bände sind ein Destillat

Insgesamt 570 Seiten summieren beide Bücher. Sie bestehen aus einem Extrakt. Sie sind ein Destillat, gewonnen aus diesem  Archivmaterial


23 November 2013, Madrid, Blick aus dem Fenster


Vier Prinzen zu Schaumburg-Lippe, Kammler und von Behrkann
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Mittwoch, 2. Oktober 2013

Kurt von Behr bekommt Echo in der Presse

Mallorca Magazin vom 3. Oktober 2013, S. 28

ALEXANDER SEPASGOSARIAN


Vom Spitzel zum Kunsträuber

Kurt von Behr

Kurt von Behr war der wohl berüchtigste Nazi-Geheimagent auf Mallorca. Karriere machte er in Paris
Unter den Nazis der  zweiten Garnitur ist sein berüchtigter Name zu finden: Baron Kurt von Behr. Der Adelige aus Norddeutschland war im besetzten Paris am NS-Kunstraub maßgeblich beteiligt. Er war Angehöriger im Einsatzstab des Reichsleiters und Parteiideologen Alfred Rosenberg. Der Stab beschlagnahmte Gemälde, Möbel und Kunstgegenstände in Museen und insbesondere jüdischen Privatsammlungen. Dazu wurden eigens renommierte Sachverständige und Kunsthistoriker engagiert, die das zusammengeraubte Gut erfassten, dokumentierten und per Zugfracht heim ins Reich schaffen ließen. Nazi- Bonzen wie Hermann Göring schmückten ihre Privatschlösser mit der Beutekunst, aber auch Ministerien und Amtsstuben des Großdeutschen Reiches wurden mit Kunsthandwerk aufgehübscht.

Für Kurt von Behr waren die Jahre in Paris offenbar ein einziger Festrausch. Seine Champagner- Partys, zu denen er die Spitzen von Wehrmacht und Besatzungsverwaltung einlud, sollen legendary gewesen sein. La vie en rose; das Leben in Frankreich war für Behr zugleich der Höhepunkt seiner fragwürdigen Karriere.

Mit der Landung der Alliierten in der Normandie und dem Rückzug des Stabes nach Franken fand der Krieg für den Schöngeist das Ende. Wie viele Nazis in jener Zeit nahmer sich unmittelbar vor der Kapitulation das Leben. Was nur wenige wissen, ist, dass Kurt von Behr vor dem Zweiten Weltkrieg sein Unwesen auch in Italien und auf Mallorca getrieben hatte. Hier war er  offenbar als Nazi-Spitzel und Geheimagent tätig, wobei er vermutlich vor allem seine emigrierten Landsleute ausspionierte. Wie kaum ein anderer hat Alexander vom Hofe der Biographie Kurt von Behrs nachgespürt. Der Madrider Rechtsanwalt hat dazu einen guten Grund: Er ist der festen Überzeugung, dass der Nazi Hofes Großonkel denunzierte. Das schuf die Grundlage, um den Angehörigen zu beseitigen. Der Großonkel und seine Frau sollen einem Mordkomplott der Nazis zum Opfer gefallen sein. 



Adolf Fürst zu Schaumburg-Lippe und Ellen, seine Frau

Zwei Bücher hat Vom Hofe zu dieser – seiner eigenen – Familienangelegenheit bereits veröffentlicht. Jener Großonkel war damals einer der reichsten Deutschen seiner Zeit: Es handelt sich um Adolf II. Fürst zu Schaumburg-Lippe (1883-1936). Er war der letzte regierende Fürst seines Ländchens mit Hauptstadt Bückeburg, westlich  von Hannover gelegen und heute Teil des Bundeslandes Niedersachsen. Als Kaiser Wilhelm II. 1918 den Ersten Weltkrieg verlor, musste auch Adolf abdanken. Zwar büßte der Fürst damit seine Adelsprivilegien ein, nicht jedoch seinen weitläufigen Besitz, der neben diversen Schlössern auch Gutshöfe, Forsten, Ländereien, Kunstsammlungen und Aktienpakete umfasste. Adolf, der älteste von neun Geschwistern, bracote Teile der Familie gegen sich auf, als er 1920 eine nicht-adelige Frau heiratete.

Mit den Nazis, die 1933 an die Macht kamen, hatte er ebenfalls nichts am Hut. Anders einige seiner jüngeren Brüder, die durchaus Nazi-affin waren und später Karriere bei den braunen Machthabern machten. Stephan erhielt hohe Posten im Auswärtigen Amt und bei der SS, Friedrich Christian brachte
es zum Adjutanten von Goebbels. Doch während Deutschland unter Hitler „erwachte”, zog Adolf das noble Exil auf der Insel Brioni vor. Das war damals ein Jetset-Eiland bei Venedig, wo die Crème de la Crème Europas sich dem mediterranen Badeleben und Golfen hingab. Behr war als NS-Parteigänger zu jener Zeit ein Mitarbeiter im deutschen Konsulat in Venedig. Von dort aus nahm er Hitler- Gegner ins Visier.

Bei seinen Recherchen stieß Alexander vom Hofe auf Unterlagen, die belegen, wie Behr 1934 seinen Großonkel bei der Geheimen Staatspolizei in Preußen, deren Chef wiederum Göring war, denunzierte. 1936 kamen Adolf und seine Frau im Rahmen einer Mexiko-Reise bei einem mysteriösen Flugunfall ums Leben. Für Vom Hofe ist der Fall klar: Die Nazis räumten Adolf aus dem Weg, mit Juristentricks, unsauberen Machenschaften und Gewalt wurde dann der meiste Besitz dem willfährigen Bruder Wolrad zugeschlagen, zwei weitere Brüder erhielten hohe Posten in der Nazi- Hierarchie. Der Vorteil für das Regime: Ein Teil der Besitzungen konnte militärstrategisch genutzt werden. Auf einigen der ehemaligen Besitzungen Adolfs wurden Straflager und Fabriken zum Bau von Geheimwaffen errichtet(Steinbruch Steinbergen Focke-Wulf-Zentrale in Bad Eilsen). Einzig Vom Hofes Großvater, der Freimaurer Heinrich, wurde von der Familie klein gehalten und musste zeitweise um sein Leben fürchten.

Über Behr ist bekannt, dass er nach Italien mit seiner britischen Frau eine Zeit lang in Pollença und dann in Palma wohnte. Unter den Inselnazis wollte er gerne den Ton angeben, doch im deutschen Konsul Hans Dede, ebenfalls Mitglied der Nazi- Partei, fand er einen Widersacher. Im damaligen Schulverein gelang es Behr im Juni 1936 den Vorstand zu übernehmen. Doch kurz darauf brach der Spanische Bürgerkrieg aus. Die Schule, ferienbedingt geschlossen, hörte ganz auf zu bestehen. Wie sehr Behr auf der Insel aktiv war, lässt sich nicht eindeutig belegen. Sicherlich wird er Hitlerkritische Deutsche observiert und sogar gemeldet haben. Eine deutsche Emigrantenzeitungen in Frankreich beschuldigten ihn, einen spanischen Arzt in Palma-El Terreno denunziert zu haben, der dann von den Franquisten erschossen wurde. Das scheint jedoch nicht zuzutreffen. Dem El-Terreno und Bürgerkriegsforscher Llorenç Capellà ist kein hingerichteter Mediziner aus dem Stadtteil bekannt. „Und die Franquisten benötigten keine deutschen Denunzianten, um ihre Gegner zu töten. Das schafften sie alleine.“ Wie viele Deutsche verließ Behr Mallorca kurz nach Ausbruch des Bürgerkrieges. Dann verliert sich seine Spur, bis er wieder in Paris auftaucht.

Alexander vom Hofe, „Vier Prinzen zu Schaumburg-Lippe, Kammler und von Behr“, 
ISBN 978-84-615-5450-
Preis: 18 Euro.
Nähere Infos: www.vierprinzen.blogspot.com

Kontakt: 
Alexander vom Hofe
Avenida America 8
28002 Madrid
vomhofe56@gmail.com



Samstag, 24. August 2013

Dagmar zu Schaumburg-Lippe, 18.2.1934-24.12.2008


Dagmar mit ihrer Mutter Erika zu Schaumburg-Lippe, geborene Hardenberg Anfang 1936

1938, 4 Jahre alt


1943, 9 Jahre alt



1951 mit ihrem Vater Heinrich im Palaispark in Bückeburg
(während Besuchs der  Mädchenschule Obernkirchen)
1951



im Palais in Bückeburg mit ihrem Vater Heinrich Prinz zu Schaumburg-Lippe
1952




1953 in Neufchatel


Ausbildung zur Kinderkrankenschwester, Kettwig 1955

Oktober 1955, bei der  Hochzeit ihres Vetters  Philipp Ernst mit  Benita



1955

1957 mit Sohn Alexander 


La Galea, Algorta, mit Sohn Alexander, 1958





Mein Vater 1959 in Orduña

Kontakt: 
Alexander vom Hofe
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