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Sonntag, 25. April 2021

Notizen

Einige Vermerke die Heinrich Prinz zu Schaumburg-Lippe im April 1934 in ein Exemplar der zehnten Auflage des Mythus von Alfred Rosenberg schrieb.



Seite 262: Rosenberg glaubt immer Gegensätze zu sehen und zu finden die garnicht da sind. Und scheinen sie da zu sein, so liegt es nur an falscher Auslegung der Schrift, nicht aber an ihr selbst und dagegen ist kein Kraut gewachsen. Die geistigen Gesetze sind auf der ganzen Erde die gleichen.

 

Rückseite 273: Wenn die christliche Religion recht verstanden wird, bildet sie absolut keinen Hinderungsgrund für eine Volksentwicklung im Sinne Hitlers. Es ist ausgeschlossen, dass die Persönlichkeit, die Activität, der Tatmensch darunter leidet oder verkümmert. Je tiefer er in die wahre Erkenntnis hinab oder besser hinaufsteigt, je grösser wird die Kraft sein die er ausstrahlt und die die Grundbedingung des Erfolges ist. Zu den letzten Erkenntnissen werden immer nur wenige gelangen und sie brauchen keineswegs Philosophen zu sein. Eine ungeheure Gefahr ist es aber die Masse kirchlich umstellen zu wollen. und nur der wird es empfehlen guten Glaubens, dem das Christentum selbst nur wenige Erkenntnisse vermittelte. Denn sonst handelte er bar jeder Ehrfurcht ! bewusst gegen das geistige Gesetz das in Christus begründet liegt für uns und für die Welt ! Ich glaube sogar noch mehr !

 

S. 279: Höchstwert seelischer Art ist niemals rassisch gebunden. Das ist der fundamentale Irrtum. Meines Erachtens liegt er aber darin dass dem Verfasser nicht klar ist, was unter Höchstwert zu verstehen ist. Alle wirklich ganz grosse Kunst ist für jeden wirklichen Künstler auf den "Höchstwert" zutrifft, verständlich, dabei ist seine rassische Zugehörigkeit Nebensache. Es muss sich ihm erschliessen ! Es wirkt direct gequält wie Rosenberg versucht alles unter einen zu kleinen Hut zu zwängen. Er hat den Höchstwert nicht erkannt und deswegen rangiert er alles falsch. Im guten, allerbesten Glauben 

 

S. 347: Ich habe das Gefühl als wenn dieses Buch in ganz verschiedneen Abschnitten zeitlich gewachsen ist, die nachher nicht gegeneinander abgefeilt sind, Es ist nicht möglich dass der Verfasser stets vom Leser auf einer gleich bleibenden Erkenntnishöhe gesehen wird. Ich habe dagegen das sichere Empfinden, dass Verfasser in seiner inneren Struktur noch stark schwankt.

 

zu Seite 360 unten: Die Ausdrucksform wechselt wellenartig auf der Erde. Einmal ist das Wort   geschrieben oder gesprochen, z. Bsp. die Jetztzeit, dann die Baukunst oder Musik. Jedoch sind die Wellenunterschiede zwischen  Wort und Bau greifbarer . Auch hier wieder alles Äussere der Ausdruck eines Inneren. Nur de Form wechselt und ist zeitlich beengt als Ausdrucksmittel. Die Zeit ist immer das gleiche ! 

 

S. 361 unten: Formsicherheit hat nichts zu tun mit Mangel an innerer Willenshaftigkeit  s.o. Hier irrt meines Erachtens Rodenberg

 

S. 362: Wenn man gerade im Trieb einen geistigen Willen sieht, so ergibt sich daraus die Pflicht ihn völlig in seine Hand zu bekommen, dass sonst eine entgegengesetzte Wirkung entstehen muss. Gleichzeitig resultiert aber daraus dass von einer Bekämpfung (also Vernichtung) nicht die Rede sein kann. Eingliederung dieser starken göttlichen Kraft in dem Gesamtorganisumus ergiebt erst die Möglichkeit tieferen Kunsterkennens--- Denn auch die Kunst basiert auf dem bipolaren Gesetz, das keiner sonst zu erkennen fähig sein kann.

 

S. 365: Es ist wirklich ein starkes Stück rundweg den Juden Ewigkeitsbewusstsein abzusprechen und zwar ohne einzige Ausnahme. Ich habe bei einer Menge Juden ein ganz ausgesprochenes Ewigkeitsbewusstsein in so hohem Masse gefunden, dass Herr Rosenberg glücklich sein könnte, wenn er auch nur einen Bruchteil davon besässe.


 Steht im Widerspruch dazu dass er noch nicht einmal einen der vielen bekannten jüdischen Musiker nennt. Warum scheut er sich Ausnahmen nicht beim Namen zu nennen das giebt seinem Werk den Stempel des Tendenziösen und rangiert es aus dem Kreis der Bücher, die Anspruch auf dauernden wert haben.

 

Seite 400 Rosenberg spricht immer von Ehre ohne den Begriff zu definieren- Ehre-Feigheit. Feigheit = nicht überwinden der Physis. Ehre kann man nur stets seine eigene verletzen niemals die eines anderen. Wohl kann man seine eigene verletzen in dem man die eines anderen verletzt. Der heutige Begriff von Ehre, wie er auch in der alten Armee gebräuchlich war, ist aus praktischen Gründen und künstlich geschaffen. Gewissermassen als Vorbeugungsmittel. Eigentlich  aber ist er falsch. Diesen Begriff aber ohne  ihn näher zu definieren als Grundlage zu nehmen, halte ich für nicht angebracht, vor allem wo er sonst so ins detail geht. Bei ihm schmeckt Ehre immer etwas nach Mut und dieser ist eine selbstverständliche kleine Teilvoraussetzung für einen ehrenvollen Menschen.

 

Seite 414: Meines Erachtens liegt die Grösse gerade des Werkes von Grünwald viel tiefer. Nebenbei gesagt ist meines Wissens die Frage umstritten von wem es stammt. Eines steht aber fest dass der Maler über geistige Erkenntnisse verfügte aus denen heraus er das Werk schuf, die jedem Menschen, der wie Rosenberg an die Probleme herangeht verschlossen bleiben müssen. Es ist mir ausser jedem Zweifel, dass Grünwald (wir wollen ihn hier so nennen)  basiert in Erkenntnissen aus freimaurerischer Arbeit an sich selbst, wie unschwer auf den ersten Blick zu sehen ist, für den der sehen kann. Denn hier hat immer das geistige Zentrum gelegen. Woher soll Rosenberg das aber wissen ? Dabei sei vermerkt, dass die heutige Freimarerei wenig mehr damit zu tun hat. Auch glaube ich nicht dass der Mann nicht gewechselt hat.  

 

Seite 416: Ein Kunstwerk wirkt anders ! Die Einfühlung besteht darin dass man die Kräfte, die dem Kunstwerk zugrunde liegen bewusst auf sich wirken lässt, Meditation.- Das Gefühl wahrer Befriedigung entsteht dadurch dass unser Ich durch diese Durchstrahlung innerlich frei wird. Einfühlung  ohne Meditation wohl nur unvollkommen bei den meisten möglich.


Der vom Maler gewählte Gegenstand bildet dabei keineswegs die Hauptrolle. ---

 

Seite 436: Löns überhaupt mit Goethe zusammen zu nennen, ist nur dem möglich, der ihn nie persönlch sah. Gewiss war er naturhaft mystisch aber nichts weiter. Als Mensch war er ein grosser Schmutzfink ! Und daraus erklärt sich dass er nie über eine ganz gewisse Art von naturhaft mystischem heraus kam. Löns ist stets stark überschätzt. Nur in Hamburg gab es eine "anti Löns Verein". Nun wird auch noch dem armen Faust ein "rassischer" Stempel aufgedrückt!

 

Seite 442: Es ist geradezu unerhört, mit welcher Frechheit ein Mensch, der sowohl Anspruch auf Bildung  wie auch Erziehung macht, es wagt, in einem Buch derart verächtlich über die christliche Lehre zu schreiben. und was haben diese Leute bis heute dem deutschen Volke im Punkte Religion gegeben ? Sie haben es in ein Chaos geführt, eingerissen ohne aufzubauen kritisiert und schlechter gemacht und Tausenden den sicheren Halt erschüttert den sie hatten. Ein Verbrechen am deutschen Volk schlimmster Sorte.

 

Seite 458: Der angestrichene Satz von Lagarde wird von Rosenberg übernommen.

Damit steht fest dass Rosenberg heute Leiter des aussenpolitischen Amtes die Entfernung des Protestantismus wie des Katholizismus begrüssen würde. Wenn das im Volk bekannt wäre, wie viel Bauernfrauen in Schaumburg-Lippe würden noch für die N.S.D.A.P. sein ?

 

S. 465: Gerade jetzt neigt nämlich der Deutsche dazu sich oft in Fällen in denen es gar nicht gerechtfertigt ist als Übermensch zu fühlen. So mancher fühlt sich als "Held"  ohne einer zu sein und als erhaben über alles was nicht der nordisch germanischen Rasse angehört, nicht weil er ein besonderes wertvolles Product dieser Rasse ist, sondern nur weil er ihr angehört, sich selbt damit die eigene Weiterentwicklung in wohliger Zufriedenheit unterbindend. Das führt zu einem Triumph der Mittelmässgkeit wie man an unzähligen Beispielen belegen kann. Oft sogar noch nicht einmal zu dem ! Man sehe sich von diesem Gesichtspunkt nur einmal das Material der Führerschulen an!

 

 

S. 472/473: Es besteht für mich gar kein Zweifel, dass geistig gesehen Rom Recht hat. Wenn man den Standpunkt vertritt dass alles im Leben nach geistigen Gesetzen läuft und von diesem Standpunkt jeder einzelne Mensch sein tägliches Handeln einrichten sollte, dann muss auch in der Leitung also hier katholische Kirche eine hierarchische  Ordnung eingebaut sein. Wie oben so unten. Es ist grundfalsch, dieses allein richtige Prinzip, deswegen gehirnmässig zu verdammen, weil nicht immer der richtige Mann am richtigen Fleck stand oder steht. Es ist genau so ein Führerprincip wie im jetzigen Staat. Die römische Kirche hat mit Recht die Bedeutung der Deutschen in ihren verschiedenartigen inneren Schattierungen erkannt und ihren Wert für eine Befruchtung in geistiger Beziehung für ein befriedetes in sich vereintes Europa, das doch letzten Endes geographisch gesehen nur eine Halbinsel Asiens ist und sich noch wird halten können, wenn es vereint ist und auf friedlichem Wege durchsetzt mit der ganzen Tiefe deutschen Wesens, und nicht durch Abgeschlossenheit gegeneinander, geschweige denn durch das gewinnen oder verlieren von Kriegen durch einzelne Völker auf dieser Halbinsel. Vielmehr war und ist ein Zusammenwachsen Europas nach Form Deutschlands nach 1870 anzustreben auf dem Boden des Christentums, das allein ihm den inneren Wert erhalten kann, der im Bestehen gegen die asiatische Welle gewährleistet. Weil leichter fasslich und verständlich, ausserdem bestimmt geistig gewollt wäre das Zusammenfallen der geistlichen und weltlichen Spitze in einer Person. Das einzige was dagegen steht ist das Cölibat. Der Grundirrtum liegt in der Trennung von weltlich und geistlich. Eines ohne das andere hat gar keinen Sinn. Verlangt muss werden eine völlig durchgeistigte weltliche Spitze. Geschieht dies nicht dann werden auch alle Rettungsversuche für Europa scheitern, mögen sie auch mit noch so heissem Herzen versucht werden. Der Umweg über Wotan scheint mir etwas weit. Dies ist keine Rückkehr zum Mittelalter, sondern zum reinen Barbarentum. Wohlbemerkt in allerbesten Glauben. Und das ist ja gerade das bedauerliche, weil es um so schwerer fallen wird, den Fehler zu erkennen und zu redressieren – Die Gesetze des Seins sind eisern und unverrückbar, alle „gelehrten Abhandlungen ändern daran nichts. In ihnen basiert die Welt und von ihrer Erkenntnis und Beachtung ist die Entwicklung auf der Erde abhängig, unabhängig von Rassen, von denen man in diesem Zusammenhang nur reden kann, wenn einem das Geistige ein Gehrinbegriff ist.

 

Seite 515: Es ist geradezu erschütternd diese Verranntheit Rosenbergs zu sehen. Er ist so verfangen in Schlagworte, dass er über in gewisses Niveau überhaupt nicht mehr herauskommt. Was heisst denn letzten Endes typenbildend. Wahrlich Goethe hat nicht im Sinne Rosenbergs typenblildend gewirkt. Er hätte sich dafür bedankt, wenn man dies von ihm verlangt hätte. Rosenberg hat auch den Faust nie verstanden geschweige den in sich erlebt. Das was er am Ende der Seite von Christus sagt ist äeonenweit entfernt von den so fernen Extasen dessen was durch Christus geschah und noch geschieht und weiter geschehen wird so lange Menschen auf dieser Erde wohnen. Aus dieser Seite wird immer aber so recht klar, dass dem ganzen Buch ein Stempel der Mittelmässigkeit aufgedrückt ist aus dem Wesen des Verfassers heraus, die ihn verhindert letzte Zusammenhänge zu sehen. Daher diese unglaublichen Fehlschlüsse verbunden mit einer ungeheuren Überheblichkeit und verbunden mit einem Fanatismus, der den klaren Blick für den Sinn des Lebens trübt und auch für das Erfüllen feinerer Zusammenhänge untauglich machen muss. Was ist nun die Zwangsläufige Folge einer derartigen Einstellung: Die erbitterte Bekämpfung alles dessen und aller derer, die diese Anschauungen, da zu flach, nicht als höchstes Ziel unterschreiben. Dieser Typ duldet unter keinen Umständen ein selbständiges Wachstum neben oder gar o Graus, über sich.

 

Es giebt nur einen mir bekannten Typenbildner im geistigen Sinne von dem unfasslichen Ausmass wie Christus. Rosenberg müsste, wäre er ehrlich ihn hassen- und ich glaube er tut es auch. Mehr noch, er tut es bestimmt ! Und damit sind die Würfel gefallen, nämlich die Würfel des Schicksals !

 

Seite 531 Mitte

 

Nein in diesem Sinne war wollte und konnte Christus nicht typenbildend sein. Gott sei Dank nein !

 

Seite 553:

 

Also man will neue Centren schaffen. Das kann eine zeitlang gehen. Ist aber keineswegs eine Patentlösung, sondern führt zum gleichen Endziel, wenn auch nicht zu unseren Lebzeiten.

 

Seite 555

 

Wie kann Rosenberg New York als Beispiel anführen. Diese dortigen Zustände basieren doch nur auf der Unmöglichkeit das Stadtbild zu erweitern wegen der Lage der Stadt. Das ungeeignetste Beispiel das überhaupt denkbar ist.

 

Seite 569

 

Wie kann man einen derartigen Unsinn schreiben. Bauernaufstände schlugen deswegen fehl weil berechtigte Forderungen mit bestialischen Mitteln durchgesetzt werden sollten und diese auch angewandt wurden, so dass selbst die Sympathisierenden sich zurückzogen im Tiefsten angewidert. Es kommt eben nicht blos auf das Recht an, denn die falsche Wahl der Mittel kann Recht zu Unrecht kehren.

 

Seite 592

 

„Vom rassengründlichen Standpunkt“

Man kann dies Problem wirklich nicht von diesem Standpunkt aus betrachten. Legt man diesen zugrunde, dann kann man nur zu dem Schluss kommen, dass Vielweiberei eingeführt werden muss und zwar dass der Staat den Vater und die Mutter bestimmt. Ähnlich wie bei den Pferden. Die Art der Behandlung dieser Frage zeigt den Tiefstand Rosenbergs, der noch nicht begriffen hat, welches geistige Gesetz der Monogamie zugrunde liegt. Ein ganz trauriges Anzeichen von Rassenverbohrtheit. Man lese auch auf Seite 593 hauptsächlich zwischen den Zeilen.

 

Seite 593

Unterm Strich: die Ansicht von Professor Wieth Knudsen ist im höchsten Grade unmoralisch. Rosenberg schliesst sich seinem Urteil an. Logischer Schluss: Bevölkerungszahl soll auch jetzt gehoben werden. Infolgedessen ist Vielweiberei erwünscht. Da beisst keine Maus den Faden ab. Solcher Wahnsinn entsteht wenn man nicht das Geistige oben hinstellt, sondern an seine Stelle als Oberstes Rassenbelange setzt. Wohlbemerkt R. spricht es nicht aus, er wird sich hüten, aber er lässt seinen Ausführungen nach keine andere Möglichkeit offen.

 

Seite 619 Theorie u. Praxis!!!

„die Namen derer die stritten ... nur mit Ehrfurcht zu nennen  und zu verehren“. Der alte Offizierskorps das sind heute die Deutschnationalen, die neulich von einem Redner in Berlin als „Sauhaufen der Deutschnationalen „ bezeichnet wurden. Ist das die gepredigte Verehrung ? Der Frontsoldat, der geblutet hat und seine Pflicht getan, gilt heute nichts. Selbst bei Arbeitsbeschaffung geht´s nur nach dem Parteibuch.

 

 

 

Samstag, 24. April 2021

Sonntag, 18. April 2021

Zwei Brüder zwei Gedankenwelten

 






Links schrieb Heinrich 

20.8.1936


Die Welt basiert auf stets gleich bleibenden Gesetzen. Die Grösse eines jeden Menschen hängt davon ab, wieweit er sie erkennt und danach handelt. Die Erkenntnis wächst mehr oder weniger in jedem Einzelnen ohne dass sie von einem zum anderen auf dem Wege über das Gehirn übertragen werden kann, wenn gleich das Studium der wahrhaft Grossen dieser Erde uns die Arbeit an uns selbst nicht unwesentlich erleichtert. So kommt es auch, dass jede Lebensschilderung die uns ein Schriftsteller giebt, nur Stückwerk sein muss. Denn er sieht nur das, was in ihm selber Erkenntnis oder angenommene Erkenntnis wurde. Immer aber bleibt es Stückwerk ! Je grösser der Rahmen des zu Behandelnden ist, desto unvollkommener die Reproduction! - Ein wahrhaft grosser Geist überdauert nicht nur Jahrhunderte, Jahrtausende , er reicht in seiner Wirkung noch hinein in diese Welt der Materie auch dann noch wenn sein Name längst vergessen ist, denn das was wir an ihm bewundern, steht im inneren Gleichklang mit den ewigen Gesetzen auch wenn er an kein Dogma gebunden war. Das wahrhaft Grosse ist ewig!   Heinrich


Rechts Friedrich Christian 


Niemals wurde Friedrich der Grosse mehr studiert als heute im nationalsozialistischen Deutschland nur keiner verehrt ihn, glaube ich, mehr als unser Führer. -Wie gewaltig muss jener König gewesen sein, wenn fast zweihundert Jahre später die grössten Männer mit Freude und grösster Verehrung ihn studiren. Über Generationen hinweg ist die Brücke des Geistes gespannt. Auch im Gleichklang grosser Seelen erkennen wir die Unendlichkeit dieser Welt.  Das, was der grosse König auf seine Akten schrieb, - was er seiner Schwester mitteilte -was er in der grossen Totenrede für seinen Neffen zum Ausdruck brachte, - oder endlich in seinem Testament als letzte Willensäusserung der Nachwelt zum Gebot machte, -das alles und vieles mehr ist an keine Zeit gebunden, sondern hält jeder Zeit stand. Ich glaube nicht, dass diese Welt einen Menschen mehr rechtfertigen kann , als sie diesen rechtfertigt. Alle genialen Männer unseres Volkes, von Jahrhundert zu Jahrhundert, mehr und mehr, machen sich zu Interpreten des einen, den sie nur noch "den grossen König!"- nennen. In diesem Sinn, lieber Harry, hoffe ich wirst auch Du dieses Buch verstehen. Heil Hitler! Dein F.

Samstag, 17. April 2021

Alfred Rosenberg Mythus Exemplar mit Überraschung

1934 hat Heinrich Prinz zu Schaumburg-Lippe Rosenbergs Epos Mythus gelesen. Die Überraschung ist, dass er 1934 sein Exemplar mit handschriftlichen Notizen versehen hat.

Für Historiker ein Glücksfall. Mitglied des Hochadels setzt sich mit einem der bedeutendsten nationalsozialistischen Texte auseinander und hinterlässt im Exemplar handschriftliche Spuren seiner Gedanken.

hier einige Fotos einer kleinen Auswahl:




"Doch wenn ich baue und verbessere das Land und mache keine Christen, so hilft mir alles nichts"
Friedrich Wilhelm I

Dieses Wort stelle man diesem Werk gegenüber



S. 279: Höchstwert seelischer Art ist niemals rassisch gebunden. Das ist der fundamentale Irrtum. Meines Erachtens liegt er aber darin dass dem Verfasser nicht klar ist, was unter Höchstwert zu verstehen ist. Alle wirklich ganz grosse Kunst ist für jeden wirklichen Künstler auf den "Höchstwert" zutrifft, verständlich, dabei ist seine rassische Zugehörigkeit Nebensache. Es muss sich ihm erschliessen ! Es wirkt direct gequält wie Rosenberg versucht alles unter einen zu kleinen Hut zu zwängen. Er hat den Höchstwert nicht erkannt und deswegen rangiert er alles falsch. Im guten, allerbesten Glauben 



Seite 442: Es ist geradezu unerhört, mit welcher Frechheit ein Mensch , der sowohl Anspruch auf Bildung  wie auch Erziehung macht, es wagt, in einem Buch derart verächtlich über die christliche Lehre zu schreiben. und was haben diese Leute bis heute dem deutschen Volke im Punkte Religion gegeben ? Sie haben es in ein Chaos geführt, eingerissen ohne aufzubauen kritisiert und schlechter gemacht und Tausenden den sicheren Halt erschüttert den sie hatten. Ein Verbrechen am deutschen Volk schlimmster Sorte.




zu Seite 360 unten: Die Ausdrucksform wechselt wellenartig auf der Erde. Einmal ist das Wort   geschrieben oder gesprochen, z. Bsp. die Jetztzeit, dann die Baukunst oder Musik. Jedoch sind die Wellenunterschiede zwischen  Wort und Bau greifbarer . Auch hier wieder alles Äussere der Ausdruck eines Inneren. Nur de Form wechselt und ist zeitlich beengt als Ausdrucksmittel. Die Zeit ist immer das gleiche ! 
S. 361 unten: Formsicherheit hat nichts zu tun mit Mangel an innerer Willenshaftigkeit 




S. 465: Gerade jetzt neigt nämlich der Deutsche dazu sich oft in Fällen in denen es gar nicht gerechtfertigt ist als Übermensch zu fühlen. So mancher fühlt sich als "Held"  ohne einer zu sein und als erhaben úber alles was nicht der nordisch germanischen Rasse angehört, nicht weil er ein besonderes wertvolles Product dieser Rasse ist, sondern nur weil er ihr angehört, sich selbt damit die eigene Weiterentwicklung in wohliger Zufriedenheit unterbindend. Das führt zu einem Triumph der Mittelmässgkeit wie man an unzähligen Beispielen belegen kann. Oft sogar noch nicht einmal zu dem ! Man sehe sich von diesem Gesichtspunkt nur einmal das Material der Führerschulen an!

passt in dieses ZEITFENSTER

Siehe auch


sehepunkte


Mittwoch, 7. April 2021

Teil von Gut Steyrling verkauft, trauriger Hintergrund


Dass ein Teil des Gutes Steyrling verkauft wurde nehme ich mit einer gewissen Traurigkeit zur Kenntnis.

https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20210407_OTS0159/nachfrage-weiterhin-gross-750-ha-forstgut-an-investor-vermittelt

Dass die Erwerbsvorgänge in der NS Zeit aus meiner Sicht NS Unrecht waren interessiert wohl nicht in Österreich.

Um Alleineigentum an solchem Besitz zu erlangen leistete der Grossvater  dem NS System Vorschub, denuntierte den Bruder Adolf, bändelte mit Nazigrössen an, bot das Palais Schaumburg in Bonn an zur  Unterbringung des Stabs des Heeres das den Angriff auf Frankreich leitete.

Und zwei Generationen später wird der Besitz vom Enkel verkauft. Einfach so. 

Zu ernst um es zu belächeln. Verrückt.

Einst Flaggschiff von Adolfs Vermögen, in zwei Generationen um 40% geschrumpft

Bin kein Optimist dass es erhalten wird. Das Monströse ist, dass das Eigentumsrecht Motiv für die Beteiligung an Krieg, Vernichtung und Verwüstung war, um am Ende nichts anderes zu sein als eine Banalität.


Sonntag, 28. März 2021

Hergé’s Erzählkunst

Ein guter Zeichner und Erzähler und aus den Bausteinen liesse sich ein  Hergé Band erstellen. Ein sehr schwieriges Unterfangen: die Geschichte auf 64 Blatt in Vignetten zu komprimieren. Materialsammlung liegt in Hülle und Fülle vor,,,,, Nur wer die Zusammenhänge versteht, wäre in der Lage. 

Habe mir ein blanko Comicheft bestellt, um zu sehen ob sich die Geschichte so reduzieren lässt, dass sie leicht verständlich wird und trotzdem Tiefgang aufweist.

https://de.qaz.wiki/wiki/King_Ottokar's_Sceptre

Die erste Fassung von Ottokar’s Zepter erschien 1938 in schwarz weiss.

Hier eine Vignette aus einem Versteigerungskatalog aus 2014 (Tagesspiegel 15.12.2014)



Freitag, 26. März 2021

Waldeck, Kammler, Himmler´s Dienstkalender 1943-1945

Auf Seite 568 des von Mathias Uhl und anderen herausgegebenen Dienstkalenders von Heinrich Himmler 1943-1945, Piper Verlag 2020, 


 finde ich folgende Eintragung:


Donnerstag 16 Dezember 1943:


16 Uhr Essen mit SS Obergruppenführer Erbprinz zu Waldeck, SS-Brigadeführer Kammler, Staatssekretär Köglmaier





Bringt mich wieder auf die Idee die folgendem Beitrag zugrunde liegt:


gab-es-einen-deal-ingeborg-alix.html



85. Todestag Adolf Fürst zu Schaumburg-Lippe und Ehefrau Ellen

 

85. Todestag Adolf Fürst zu Schaumburg-Lippe und Ehefrau Ellen





am 26.3.1936 in Mexiko verstorben


Sonntag, 21. März 2021

Beiträge sind Bausteine

Die Beiträge in diesem blog sind Bausteine einer komplexen Geschichte.

Sie lassen sich zusammenfügen.

Manche sind rund, andere symmetrisch, andere haben  drei-, vier- und fünf und mehr Krümmungen.

Mehrschichtig.


chrisyatesstudios
 - Flickrignis-spindle-fin12

Ein guter Zeichner und Erzähler und aus den Bausteinen liesse sich ein  Hergé Band erstellen. Ein sehr schwieriges Unterfangen: die Geschichte auf 64 Blatt in Vignetten zu komprimieren. Materialsammlung liegt in Hülle und Fülle vor,,,,, Nur wer die Zusammenhänge versteht, wäre in der Lage. 

Habe mir ein blanko Comicheft bestellt, um zu sehen ob sich die Geschichte so reduzieren lässt, dass sie leicht verständlich wird und trotzdem Tiefgang aufweist.


Freitag, 12. März 2021

Steyrling: Landtafel in Linz und Amtstafel in Wien


Ausgerechnet in Österreich wurde Wolrad zum “Fürsten” erhoben.

Sehr interessante Eintragungshistorie.
Von Adolf auf Haus Schaumburg Lippe im August 1936.
10.9.56 auf Wolrad aufgrund Beschluss OLG Celle.
20.9.1956 Wiederherstellung Haus Schaumburg-Lippe.
30.1.1957 Eintragung Wolrad aufgrund Beschluss OLG Wien

Alles ohne Beteiligung der Erben Adolfs.

Das Oberösterreichische Landesarchiv vermerkt freundlicherweise:

Es handelt sich um folgende Daten:

In der Neuen Landtafel sind die Liegenschaften von Burgen, Schlössern, Freisitzen, Gülten, Stiften etc. vermerkt. Der Aufbau und die innere Form der Einlagezahlen sind im Grunde deckungsgleich mit den regulären Grundbüchern. Die Neue Landtafel wurde ca. 1880 angelegt und (im Fall der Dominien Klaus und Gut Steyrling) bis 1988 geführt.

EZ 717 „Klaus, die Herrschaft im Traunviertel“
A1-Blatt: Art und Umfang der Liegenschaft mit Auflistung der Bauparzellen und Grundstücke in den betreffenden Katastralgemeinden
siehe PDF-Datei EZ717_NeueLandtafel.pdf, Seite 1 bis 4
A2-Blatt: Parzellen- bzw. Grundstücksveränderungen, Zu- und Abgänge, Vereinigungen, Dienstbarkeiten zugunsten der Liegenschaft etc.
siehe PDF-Datei EZ717_NeueLandtafel.pdf, Seite 5 bis 9
B-Blatt: Auflistung der Eigentümer, Besitzveränderungen, Art des Rechtserwerbes
siehe PDF-Datei EZ717_NeueLandtafel.pdf, Seite 10
C-Blatt: Belastungen der Liegenschaft und deren Tilgung sowie Dienstbarkeiten zulasten der Liegenschaft
siehe PDF-Datei EZ717_NeueLandtafel.pdf, Seite 11 bis 14
Informationen zum Datenschutz finden sie unter: www.landesarchiv-ooe.at/Datenschutz
      
EZ 1131 „Gut Steyrling aus der Herrschaft Klaus“
A1-Blatt: Art und Umfang der Liegenschaft mit Auflistung der Bauparzellen und Grundstücke in den betreffenden Katastralgemeinden
siehe PDF-Datei EZ1131_NeueLandtafel.pdf, Seite 1 bis 5
A2-Blatt: Parzellen- bzw. Grundstücksveränderungen, Zu- und Abgänge, Vereinigungen, Dienstbarkeiten zugunsten der Liegenschaft etc.
siehe PDF-Datei EZ1131_NeueLandtafel.pdf, Seite 6 bis 12
B-Blatt: Auflistung der Eigentümer, Besitzveränderungen, Art des Rechtserwerbes
siehe PDF-Datei EZ1131_NeueLandtafel.pdf, Seite 13
C-Blatt: Belastungen der Liegenschaft und deren Tilgung sowie Dienstbarkeiten zulasten der Liegenschaft
siehe PDF-Datei EZ1131_NeueLandtafel.pdf, Seite 14 bis 19
Die in den obgenannten Einlagezahlen zitierten Landtafelurkunden (Tagebuchzahl zu Beginn bei den Eintragungen angemerkt) finden Sie bis inklusive des Jahres 1900 im Oö. Landesarchiv, ab 1901 im Landesgericht Linz.


Hin un Her Schieberei

Steyrling und eine Eheschliessung

Im Mai 1956 heiratete Dagmar, die Tochter des verstorbenen Prinzen Heinrich. Sie zog nach Spanien. Sie war Alleinerbin ihres Vaters und Miterbeserbin nach Adolf Fürst zu Schaumburg Lippe.

Durch Beschluss des OLG Wien vom 6.12.1956 wurde die Eintragung Wolrads in Sachen Forstgut Steyrling angeordnet. Bekanntmachung durch Anschlag an die Amtstafel des OLG Wien, weit weg von Spanien.

Einzelheiten S. 229-237 Vier Prinzen SL 2006






 

Mittwoch, 10. März 2021

Dr. Stephan Malinowski: Nazi movement seems to have paid dividends

Die wirtschaftlichen Interessen für die Kooperation eines Teils des ehemaligen Hochadels gelangen langsam aber sicher in den Fokus der Adelsforschung.

Dr. Malinowski Nazis and Nobles: The History of a Misalliance

Aus Seite 226 des soeben erschienen h e r v o r r a g e n d e n Buches von Dr. Malinowski (Nazis and Nobles: The History of a Misalliance, Dezember 2020, Oxford University Press) 

This involvement  in the Nazi movement seems to have paid dividends for Waldeck-Pyrmont when it came to property rights. Indeed, when he asked to have his 5000-plus hectares of land given Erbhof status in 1938, his request was personally sponsored by the regional Farmer´s Leader for the Province of Kurhessen, who filed a report highlighting, the apllicant´s extraordinary service to the nazi movement, rating him as "reputable" and a "capable" farmer, and indicating, that his forebears had never expanded  their holdings  by seazing land from the peaseantry."




siehe auch Seiten 299-301 der Vier Prinzen, 2006, auf dem Dokumentenserver der FU Berlin unter

 

https://refubium.fu-berlin.de/handle/fub188/16146



CONDITIO SINE QUA NON


Das ist die eine Seite des Geschäfts: Man setzt sich ein wie Josias von Waldeck und leitet Buchenwald. Dafür erhält man eine privilegierte Rechtsstellung als Alleineigentümer über Ländereien.


Damit das Bild vollständig wird kommt noch folgendes hinzu: Ein kriegswichtiges Handling mit grossen Wirtschaftskörpern die einer zuverlässigen Person anvertraut sind wird gesichert. Das ist die Kehrseite der Münze bei einem Geschäft auf Gegenseitigkeit. Vorschub-leisten ist conditio sine qua non. Um das zu verstehen sind ellenlange Gutachten überflüssig.



Samstag, 6. März 2021

Reise










Liess alte Negative 10,5 x6,5 mm entwickeln. Schätze die Bilder wurden circa 1928 -1930 geschossen. Die Dame rechts ist sehr wahrscheinlich Erika Gräfin von Hardenberg, bin mir aber nicht ganz sicher.

Freitag, 5. März 2021

Forstmeister (Forstdirektor) Ing. Gaigg des Forstgutes Steyrling war Mitglied des Sicherheitsdienstes






Welche Rückschlüsse könnten sich daraus ergeben ?

Möglicherweise handelt es sich um diese Person:

Gaigg, Karl Anton

Beruf: Fürstlicher Forstdirektor

Geburtsdatum: 12.9.1885, Ort: Gmünden



Karl Anton Gaigg
Born  in Austria
Husband of  — married 4 Sep 1911 
DESCENDANTS
Died  in Steyrling, Austria
Karl was born in 1885. He was the son of  Anton Gaigg and Anna Forstinger. He was a forestry engineer. He passed away in 1953.