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Dienstag, 8. Januar 2019

Mehr als unwahrscheinlich dass Hofrat Müller Testamentsvollstrecker Adolfs war

Sämtliche Testamentsakten und das Testament von Adolf Fürst zu Schaumburg Lippe sollen verschwunden sein. Der Erbschein wurde geleugnet. Der Testamentsvollstrecker wurde inhaftiert. Das Vermögen Adolfs wurde verneint. Gründliche Arbeit. 

Dass Adolf Fürst zu Schaumburg-Lippe Hofrat Müller zum Testamentsvollstrecker ernannt haben soll ist unglaubwürdigst. Wenn es jemand war dann  Valentin Graf Henckel von Donnersmarck, der kein Angestellter war.

Adolfs Testamentsvollstrecker war Henckel  von Donnersmarck
Valentin Stolz war Elisabeths Testamentsvollstrecker

Siehe Position 8. Die Einsetzung von Herrn Müller diente nur den Interessen der sogenannten "Hofkammer", also letztendlich dem Nutzniesser Wolrad Prinz zu Schaumburg-Lippe. 

Der ehemals Regierende Fürst Adolf setzte niemals einen Angestellten (Múller) zum Testamentsvollstrecker ein.

Bei einer Verlosung im November 1936 fungiert Hofrat Müller nur als Zeuge:

Hofrat Müller fungiert als ein Zeuge von drei

Devisensachen ( Valentin Henckel Donnersmarck wurde wegen Devisensachen inhaftiert und
aus dem Verkehr gezogen)



Herr Müller war ein Angestellter


Und in Position 5 finde ich Herrn von Rechenberg, der sinnigerweise zum Pfleger meiner damals minderjährigen Mutter bestellt wurde, damit sie (er)  auf (ihre) Ansprüche gegen den Brötchengeber verzichtet.

Meine Frage: Wie konnte ein Angestellter des Gegners zum Pfleger eingesetzt werden ?
Ganz einfach. Weil die Justiz damals vor Ort hörig war.

Wie konnte ein Testamentsvollstrecker durch einen Angestellten von Wolrad Prinz zu Schaumburg-Lippe ausgetauscht werden ?

Und heute ? Wird diesem Antrag entsprochen werden ?






Mittwoch, 2. Januar 2019

Warum wurde der Testamentsvollstrecker Valentin Graf Henckel von Donnersmarck entlassen ?



Bis dato konnte kein Testament ermittelt werden, das Lazarus Valentin Henckel Graf von Donnersmarck zum Testamentsvollstrecker nach Adolf Fürst zu Schaumburg Lippe ernannte.

Es gibt einen Ehe- Erbvertrag - Kinererziehungsvertrag.

Ein Testament mit Testamentsvollstreckerbestimmung liegt nicht vor.

Unterstellt er wäre es dann kann ein Testamentsvollstrecker entlassen werden

Paragraf 2227 BGB lautet

Das Nachlassgericht kann den Testamentsvollstrecker auf Antrag eines der Beteiligten entlassen, wenn ein wichtiger Grund vorliegt; ein solcher Grund ist insbesondere grobe Pflichtverletzung oder Unfähigkeit zur ordnungsmäßigen Geschäftsführung.


Das Nachlassgericht Bückeburg entliess Valentin Graf Henckel von Donnersmarck aus der Testamentsvollstreckerschaft.

Warum ?

Weil er wusste, dass Adolf Fürst zu Schaumburg Lippe Privatvermögen besass. Er war das legitime externe Kontrollorgan der Erbschaftsabwicklung das es auszuschalten galt.

Im Mai 1936 brachte er ein Inventar mit Adolfs Besitzungen in Umlauf. Er fragte, ob es Einwendungen gab,  Privatvermögen als Hausvermögen auszugeben. 

Ich bezweifle dass dieses Dokument von Donnersmarck stammte.

Übrigens war Rechtsanwalt Dr. Valentin Stolz, wohnhaft Gabelsberger Strasse 2, München, wenn überhaupt, Testamentsvollstrecker von Elisabeth Fürstin zu Schaumburg-Lippe, geborene Bischoff-Korthaus.

Valentin Stolz wird später, nach "Entfernung" des  Testamentsvollstreckers von Adolf Fürst zu Schaumburg-Lippe zum Testamentsvollstrecker Adolfs umgemünzt (nun heisst er in Urkunden Stolz II).




Die Testamentsvollstrecker ? Welche ? Ist diese Unterschrift gestempelt worden ?



Hier zwei Unterschriftproben; der Strich oben reicht praktisch bis Ende des Namens











Als Testamentsvollstrecker musste Graf Henckel von Donnersmarck  die Miterben über das Inventar aufklären.

Das Nachlassgericht verfolgte eine ganz andere Linie, es behauptete, Adolf sei vermögenslos verstorben.

Das Nachlassgericht benachrichtigte die Miterben nicht.

Das Nachlassgericht Bückeburg behauptete, Vermögen sei nicht vorhanden.



Datum des Erbscheins 27.1.1937
mit Vermerk Übergabe an Hofkammer am 1.2.1937 

Vermerk am 11.8.1937 Vermögen nicht vorhanden


Deshalb musste das Testament Adolfs verschwinden.

Deshalb wurde der Erbschein später geleugnet


Erbschein sei nicht worden



Deshalb musste Valentin Graf Henckel von Donnersmarck aus dem Verkehr gezogen werden.

Deshalb wurde er denunziert, aus der Testamentsvollreckerschaft entlassen und inhaftiert.

Denn Valentin Graf Henckel von Donnersmarck gab zu viel Information an die Erben heraus, mit anderen Worten:
er wusste zu viel.

Welche Pflichten hat ein Testamentsvollstrecker ?


Das Gesetz legt dem Testamentsvollstrecker verschiedene Pflichten auf, da er die „Rechtsmacht“ besitzt, auf fremdes Vermögen (die Erbschaft, den Nachlass) zuzugreifen. Wenn er diese gesetzlichen Pflichten verletzt, haftet er mit seinem Privatvermögen gegenüber den Erben auf Schadenersatz gemäß § 2219 BGB. Der Pflichtenkatalog des Testamentsvollstreckers stellt sich folgendermaßen dar:
  • Erstellung des Nachlassverzeichnisses: Zuerst muss der Testamentsvollstrecker den Erben unverzüglich ein Verzeichnis über die Nachlassbestandteile und etwaige Schulden des Erblassers zusenden, § 2215 BGB. Dies hat er „unverzüglich“ zu tun, was nichts anderes bedeutet, als dass er ohne schuldhaftes Zögern diese Tätigkeit durchführen muss. Das Nachlassverzeichnis muss er unverzüglich auch ohne Anforderung durch die Erben, also von sich aus, erstellen und den Erben zuleiten. 
  • Auskunft und Rechenschaftspflichten: Der Testamentsvollstrecker muss den Erben gegenüber Auskunft über sein Handeln erteilen und, sobald seine Testamentsvollstreckung endet, den Erben Rechenschaft ablegen (§ 2218 i.V. mit § 666 BGB). Der Testamentsvollstrecker ist in seiner Verwaltungsbefugnis und in seinem Handeln nicht an Weisungen der Erben gebunden. Bevor er jedoch irgendwelche Rechtsgeschäfte größerer Art vornimmt (z.B. Grundstücke veräußert, größere Schulden bezahlt, Nachlassgegenstände an Miterben herausgibt usw.), sollte er sich die schriftliche Zustimmung aller Erben einholen, die dadurch gleichzeitig über seine Absichten informiert werden. 
  • Sorgfalt bei der Nachlassverwaltung: Der Testamentsvollstrecker hat sein Amt sorgfältig und gewissenhaft zu führen und muss versuchen, das ihm anvertraute Vermögen (den Nachlass) zu vermehren und nicht lediglich erhalten, § 2216 BGB. 
Valentin Graf Henckel von Donnersmarck war auf dem Weg seine Auskunftspflichten zu erfüllen. 

Sein Büro wurde durchsucht, seine Unterlagen beschlagnahmt, darunter mit Sicherheit Adolfs Testament, das für immer verschwand.



aus der Plettenberg Akte

aus der Plettenberg Akte


Durch die Beschlagnahmeaktionen der Staatsanwaltschaft Bückeburg und  Zollfahndungsstelle sind sämtliche Briefschaften und Unterlagen die der Bevollmächtigte des Fürsten Adolf verwahrte für immer entzogen worden.

Darum ging es in erster Linie.

Es ist im Nachhinein sehr merkwürdig, dass sich im Jahr 2001 der hier abgelichtete Erbschein wiederfand.

Merkwürdig, weil er in Bückeburg in den Schulungsräumen der Staatsanwaltschaft gelegen haben soll ....

Sind das Reste der Beschlagnahmeaktion ?  

Am 16.11.1936 wird der Testamentsvollstrecker, der ein Inventar der Vermögenspositionen an Miterben sendet inhaftiert, seine Unterlagen beschlagnahmt.

Das Amtsgericht Bückeburg entässt den Testamenstvollstrecker


Am 27.1.1937 beantragt jemand einen Erbschein 

Übergabe des Erbscheins erfolgte an Hofkammer am 1.2.1937 


11.8.1937 Vermerk: Vermögen nicht vorhanden

Testament nicht vorhanden

Testamentsvollstrecker nicht vorhanden 

Später soll Hofrat Müller Testamentsvollstrecker geworden sein.

Hofrat Müller war ein Angestellter, er wurde mit Sicherheit von Fürst Adolf nicht zum Testamentsvollstrecker ernannt.


Position 8
Wolrad hat durch die "Ernennung des Hofrats Müller" der sein Angestellter und sein Strohmann war, fremdes Vermögen an sich gerissen. Gemäss Paragraf 2211 BGB darf ein Erbe nicht über Vermögen verfügen das der Testamentsvollstreckung unterliegt.

2211 BGB (1) Über einen der Verwaltung des Testamentsvollstreckers unterliegenden Nachlassgegenstand kann der Erbe nicht verfügen. 

Lazarus Valentin Graf Henckel von Donnersmarck stand ihm im Weg. Auch deshalb wurde er denunziert.

siehe auch

https://www.vierprinzen.com/2019/01/mehr-als-unwahrscheinlich-dass-hofrat.html

update:

Akten zu Lazarus Valentin Graf Henckel von Doonersmarck wurden 2003 an das NLA in Hannover abgegeben

Einsichtnahme wurde am 18.1.2019 beantragt.




Dienstag, 1. Januar 2019

Gleiches Strickmuster: Höllriegelskreuth



Alles eine Frage der Dokumentation. Anbei die Kaufurkunde zur Veräusserung der Belle Maison an die Stiftung Biologisches Krankenhaus. Sie findet zeitgleich mit dem Verkauf des Palais Schaumburg in Bonn statt. Zeitabstand 4 Tage.

Gleiches Strickmuster, der vermögenslose Fürst Adolf hinterliess ein Anwesen, diesmal  Villa Belle Maison in Höllriegelskreuth, Pullach.



Mit Abschriften eines Testamentsvollstreckerzuegnisses und einer Vollmacht an Herrn Schwertfeger wird aus dem Nachlass Adolfs an eine Stiftung des Ministeriums des Inneren verkauft.











https://www.vierprinzen.com/2019/01/mehr-als-unwahrscheinlich-dass-hofrat.html




auf den Namen von Adolf eingetragen


auf den Namen von Adolf eingetragen

Das vermeintliche Testament ist verschwunden.
Der in Frage kommende Testamentsvollstrecker war entlassen worden.
Er wurde inhaftiert (siehe auch Vorgang Palais Schaumburg in Bonn).

Valentin Henckel von Donnersmarck schrieb an  RA  Dr. Valentin Stolz ,
dem Vormund der minderjährigen Erben, als  einziger Testamentsvollstrecker.
nach Adolf Fürst zu Schaumburg-Lippe
(Beweis: Schreiben Dr. Schwertfeger vom 14.8.1936 an Hofkammer)
Valentin Henckel Graf von Donnersmarck wurde am 16.11.36 inhaftiert
 und das Amtsgericht Bückeburg leitete seine Entlassung aus der
Testamentsvollstreckerschaft gemäss Paragraf 2227 BGB ein





Valentin Stolz war Testamentsvollstrecker nach Elisabeth Fürstin zu Schaumburg Lippe

Beweis hier:

Nach Adolf Fürst zu Schaumburg-Lippe gab es einen Testamentsvollstrecker

Das Nachlassgericht hat wie im Fall des Palais Schaumburg in Bonn das Grundbuchamt nicht über den Erbschein informiert, siehe Paragraf 83 GBO.




Erbschein, Vermögen nicht vorhanden !

In Bückeburg wurden die Fäden gezogen. In Bückeburg wurde das Vermögen Adolfs verschwiegen, ein Testament unterdrückt, ein Testamentsvollstrekcer denuntiert, ein Testamentsvollstrecker entlassen, kurioserweise gemäss BGB.

siehe auch:

https://vierprinzen.blogspot.com/2019/01/mehr-als-unwahrscheinlich-dass-hofrat.html



Mittwoch, 26. Dezember 2018

Brioni Film

Brioni - Insel der Millionäre


Interessante Doku zum Wirken von Paul Kupelwieser sowie seines Sohnes Carlo.

Brioni war das letzte Domizil von Adolf Fürst zu Schaumburg-Lippe, zumindest bis Mitte 1935.

https://tvthek.orf.at/profile/Brioni-Insel-der-Millionaere/13889989/Brioni-Insel-der-Millionaere/13999939

Adolf Fürst zu Schaumburg - Lippe zweiter von links

Dienstag, 25. Dezember 2018

Relotius Groteskes fake news

Grotesk oder fake news oder Relotius Syndrom, man weiss es nicht.

Es soll 60 Fürstenhäuser 2018 geben

Aus einem Interview in den Schaumburger Nachrichten im Dezember 2018

Bückeburg


"Herr zu Schaumburg-Lippe, eines gleich mal vorweg: Die Privilegien des Adels wurden vor hundert Jahren abgeschafft – Sie nennen sich trotzdem Alexander Fürst zu Schaumburg-Lippe. Klären Sie uns auf!

Das besagt nur eines: dass ich nach der Tradition Chef unseres Hauses bin. Die Bezeichnung Fürst haben schon mein Vater und Großvater geführt. Die Behauptung, der Begriff habe etwas mit Monarchie zu tun, zeugt davon, dass sich viele Menschen nicht mit Geschichte befasst haben. Fürst ist eine Sammelbezeichnung für alle möglichen Mitglieder des höheren Adels. Im engeren Sinne ist er Chef eines fürstlichen Hauses, wovon es in Deutschland noch mehr als 60 gibt. Erst ganz zum Schluss kann er auch Monarch sein – dann heißt es Regierender Fürst. Ab 1918 war das freilich vorbei.

Was steht im Personalausweis?

Alexander Prinz zu Schaumburg-Lippe."

Dahinter steckt natürlich die Strategie der Desinformation:

Das Bürgerliche Gesetzbuch soll nicht gelten, sondern nicht nachprüfbares erfundenes  Sonderrecht.

Und darauf fallen viele Unkundige herein...

letzter Fürst heisst letzter Fürst

selbst er und seine Frau durften sich nicht Fürsten nennen






Es "gibt" keine Fürstenhäuser seit 1918.

update:

erhielt gestern, den 16 Januar 2019 eine mail in der behauptet wird, dass es ja auch das Fürstenhaus Thurn und Taxis "gäbe", oder das Haus "Hohenlohe".

Die Person die das schreibt ist entweder vom Wahn heimgesucht und glaubt es wirklich oder sie betreibt fake news.

Fürstenhäuser "gibt" es juristisch nicht. Es gibt Abkömmlinge von ehemaligen Mitgliedern der vor 1918 existenten Häuser, aber ein juristisches Haus Schaumburg-Lippe als Träger von Rechten und Pflichten gibt es nicht mehr, seit 100 Jahren.

Und der Mailschreiber sollte sich vielleicht outen und nicht anonym kommentieren...

Machen wir es ganz einfach, lieber anonyme Kommentator der es wissen muss:

Bitte die Steuernummer des Fürstlichen Hauses Schaumburg Lippe nennen. Meine Ustidentnummer lautet ESX0144886D. Und die Ustidentnummer des "Hauses" Mr. Anonymous ?

Vielleicht auch die der "Fürstlichen Hofkammer" angeben, ich warte (wahrscheinlich ewig, weil es diese Nummern nicht gibt, weil es diese Konstrukte nicht gibt).

Wird er sich trauen hierauf zu antworten ? Mit Klarnamen ?

Wenn das Fürstliche Haus Schaumburg Lippe Träger von Rechten und Pflichten ist (anders lässt sich ein Hirngebilde nicht definieren), wie kann es sein, dass 1945 Wolrad das Vermögen als sein persönliches Vermögen darstellt, ebenso in seiner Steuererklärung ?

Was ist das Fürstliche Haus dann ? Und im Jahr 2019 was soll es ein, wenn es weder eine Steuernummer hat noch Vermögensinhaber ist ?

Ein Hirngespinst um proklamieren zu können, man sei Oberhaupt und Fürst.












Wo ist das Steuersubjekt Haus Schaumburg Lippe ? Nirgends.

Das "Haus" ist eine Maske die der Verschleierung der wahren Rechtsverhältnisse dient.

Also "gibt" es kein Haus.



Wegen Steuergeheimnisses wird Auskunft nicht erteilt.

Artikel aus 1929 im Vorwärts

Serenissimus spukt...

zur "Hofkammer", das Verwaltungsbureau des seit dem November 1918 in den Ruhestand versetzten Fürstenhauses