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Freitag, 10. Juni 2016

Hinrich Wilhelm Kopf und Willy Brandt


Hinrich Wilhelm Kopf, erster Ministerpräsident Niedersachsens
Heute wurde in der faz darüber berichtet, dass 1950 Willy Brandt 200.000 Deutsche Mark aus Washington erhalten habe ...

Bei Willy Brandt fällt mir wieder der Hinrich Wilhelm Kopf Auslieferungsvorgang von 1948 ein und Willy Brandts Intervention. Er half dabei, Hinrich Wilhelm Kopf zu exkulpieren....

siehe auch:

Kopf kein Kriegsverbrecher dank Brandt ?

Hierzu schrieb ich vor zehn Jahren:

POLITICAL DIVISON, HEADQUARTERS äusserte seine Sorge am 1.3.48. an den
Richter in Herford der über das Auslieferungsersuchen zu befinden hatte:

TOP SECRET
The Polish application for extradition of Kopf, coming at this juncture appears to be
a deliberate political manouvre with the object of causing embarrassment to British
Military Governement and to Western Powers generally...a decision to retain Kopf´s
name on the UNWCC (Liste gesuchter Kriegsverbrecher) would certainly cause a
very serious embarrassment.

Willy Brandt griff ein und half der SPD aus der Situation. Das ergibt sich aus dem
Schreiben von Legal Division vom 10.3.1948:

Mr. Brandt, the SPD Liaison Officer in Berlin has sent around to me the attached
deposition by a German from whom the Russians tried to extrot evidence on the
Kopf case. It is a very interesting document, and Legal division may well wish to
examine the man further. He can be contacted by means of Mr. Brandt.

10 Tage später meldete Political Division an das Foreign Office:

20 März 1948 TOP SECRET

We have received from Herr Brandt of the SPD Liaison Bureau in Berlin a signed
deposition by a German, Hans Georg Koch, from whom the Russians allegedly
attempted to extort evidence for the case against Ministerpräsident Kopf of Lower
Saxony.

Willy Brandt hatte eine Zeugenaussage eines Herrn Koch aus Bautzen übergeben:
Ich, Hans Georg Koch, Hauptwachtsmeiser bei der Grenzpolizei Abteilung I,
Bautzen, habe folgende Aussagen zu machen:

...Ivanow legte mir einige Bilder vor. U.a. befand sich hierbei ein Bild welches einen
älteren Herrn hinter einem Schreibtisch sitzend darstellte. Er fragte mich, ob ich
dieses Bild kenne, was ich auch bejahte...Iwanow versuchte mich dann dazu zu
bewegen, dass ich diesen Mann doch im Lager Ausschwitz bei einer Besichtigung
gesehen haben müsste was ich verneinte. Er versuchte mich nun mit allen
Redensarten dazu zu bewegen, dass ich darüber aussagen soll, diesen Mann dort
gesehen zu haben, was ich aber ablehnte. Ivanow dann zu mir: du nicht Sozialist, kein
guter Deutscher, und Verräter an der Arbeiterbewegung.....”

Welche Stellungnahmen zu den einzelnen Vorwürfen hatte Herr Kopf abgegeben ?

Am 22 Februar 1948 erklärte er schriftlich zum Vorwurf der Misshandlung und Ausbeutung
polnischer Arbeiter auf einem Anwesen in Sadowa:

The Estate belonged to my former wife. Only occasionally did I have anything to do
with this administration and then only as a private individual exercising the normal
legal rights of the husband. An independent manager was responsible for its actual
Administration. I always insisted that no differences should be made between polish
and german workers and that they should not be exploited or mishandled. Naturally a
normal days work was expected and action was taken against idleness cruelty to
animals and theft. In some cases I boxed the ears of anybody caught redhanded in an
offence whether a pole or German.

Zum Vorwurf der Kollaboration in der Aussiedlung von Polen als Mitglied der Kommission
in Czestochowa antwortete er:

I had nothing to do with evacuation whether in my official capacity or as a private
individual. I was never a member of a Commission for the evacuation of Poles from
the Czestochowa area. I do not know what office turned Jan Kuc out of Krzepice.He
came to me as a refugee and I took him and his family in at Sadowa and gave him
work. Eduard Miara was known to be a thief and idle. He was reported to the police
for various misendeavours and given a short sentence of imprisonment. He may have
served his sentence in a labour camp but not in a concentration camp. Stanislau
Klucznia was also sentenced to a short form of imprisonment by the court at Lublintz
for theft. Wladislaus Idaas worked for a short time at Sadowa. He left his work
without giving notice. I have no knowledge at all of what happend to him afterwards.

Zum Vorwurf der rechtswidrigen Zueignung privaten polnischen Vermögens erklärte er
schriftlich:

I have in no case appropriated Polish property or acquired it in any other illegal way.
The house to which I was directed in Königshütte in 1939 was incompletedly
furnished.The furniture belonged to the previous occupant who had fled.When the
office of the custodian in Kattowitz ordered the furniture to be sold because the
owner could not be found, I brought bedroom and kitchen furniture, and household
effects with permission of the custodian and paid the apparently fixed price. The
office of the custodian had in Kattowitz and Königshütte for some considerable time
depots of ownerless property. When storage costs became high and the refugee
owners did not turn up the goods were up for sale.With the express permission of
the office of the custodian and at the full officially fixed price I bought a few articles
(detailed in the statement). I used them to complete my furnishing in Königshütte
branch of the main office of the Custodian for the cast stored a quantity of furniture
in Königshütte. Here were beds, cupboards, tables, etc. I bought job lots for this at the
officially fixed prices and gave it freee to the Polish and German labourers families in
Sadowa without differentiating between any nationalists.

Herr Kopf erschien nicht bei Gericht.

Die ganze Angelegenheit war brisant. Griff man in die Trickkiste double bluff? Der
Kronzeuge aus Bautzen der die Anschuldigungen gegen Herrn Kopf als Kommunistenhetze
enttarnte ? Wieso mussten die Berichte über Herrn Kopf vernichtet werden....? Wieso
befindet sich der einzige report in Niedersachsen ? War es wirklich der einzige Bericht ?
Was steht in diesem report ? Der report liegt sicherlich im Bestand der niedersächsischen
Staatskanzlei.

siehe Kapitel 22 in Vier Prinzen zu Schaumburg-Lippe und das parallele Unrechtssystem, 2006

hier

siehe auch Seite 65 in Vier Prinzen zu Schaumburg-Lippe, Kammler und von Behr

http://edocs.fu-berlin.de/docs/receive/FUDOCS_document_000000019347


update:

13 Juni 2016

Erhielt eine Zuschrift von Herrn Scott Krause:


......... Your research concerning Brandt-Kopf catches Brandt at a turning point of his biography, 1947/48. In the space of a few months, Brandt scrapped dreams of a “Third Way” between the US and the USSR in favor of a career in the ardently anti-Communist SPD.

If you are interested in this development, I can point to an essay I published within the last year with a colleague in the Netherlands.


Best regards,

Scott Krause


Scott H. Krause, PhD
Lecturer
Department of History
Hamilton Hall, CB #3195
University of North Carolina
Chapel Hill, NC 27599-3195
USA



Vier Prinzen Bücher hier erhältlich:

ISBN-13: 978-8460985235 

ISBN-13: 978-8461554508 ISBN 978-3-932313-90-5






Donnerstag, 2. Juni 2016

Kulturnachrichten: Lesung im Palais im Park (Bad Eilsen) 15 Juni 2016 um 19.30 Uhr

Dagmar zu Schaumburg-Lippe, 1955

http://www.palais-im-park.events/common/info/buchvorstellung-und-lesung.html

Dabei sind Heinrich Prinz von Hannover (Verleger) und Alexander vom Hofe (Herausgeber).






Heinrich Prinz zu Schaumburg-Lippe, 1933


Heinrich Prinz zu Schaumburg-Lippe, 1933



Dagmar zu Schaumburg-Lippe, Tochter des Tagebuchautors, hinten ein Bild von Bad Eilsen, 1955



Dagmar zu Schaumburg-Lippe, Portrait 1959

http://www.52gradnord.de/Bad_Eilsen.html


Notiz zur Veranstaltung:

Es war ebenfalls ein gelungener Abend. Das Palais im Park ist ein empfehlenswerter Veranstaltungsort. Schöner Theatersaal. Ich musste mich an die grellen Scheinwerfer gewöhnen die mich direkt anstrahlten.

Dabei war ein Redakteur der Schaumburger Zeitung der Notizen aufnahm und Fotos schoss, Herr Busch. Er schrieb einen sehr gelungenen Bericht den ich unten verlinke. Bei Registrierung kann der gesamte Artikel gelesen werden.

Ich bin sehr positiv überrascht über die sehr freundliche Aufnahme bei der Schaumburger Zeitung. Ein herzliches Dankeschön, ebenso an die Buchhandlung Scheck in Bückeburg die den Büchertisch organisierte.

Heinrich Prinz von Hannover und bekannte Begleiter schlugen am Abend nach der Veranstaltung vor in Bückeburg zu Abend zu essen. Wir parkten gegenüber von der Stadtkirche und gingen einige Meter in ein in der Nähe gelegenes Lokal mit dem Namen zur Falle von dem ich nicht wusste wem es gehört. Als ich am Tisch sass wurde mir eröffnet, dass es meinem nicht nur Namensvetter gehört. Nach wenigen Minuten erschien er, womit keiner gerechnet hatte. Heinrich Prinz von Hannover erhob das Bierglas zum Anstoss auf das Fürstenhaus und dann assen wir gemütlich zu Abend, Ofenkartoffel mit Lachs,...ein nettes Familientreffen..............

http://www.schaumburger-zeitung.de/portal/lokales/sz-heute/eilsen_Im-Sinne-des-Grossvaters-_arid,809961.html

ISBN-13: 978-8460985235 

ISBN-13: 978-8461554508 ISBN 978-3-932313-90-5



Dienstag, 31. Mai 2016

Zitat nach dem Sohn von Kurt Freiherr von Plettenberg





"Mein Vater entschied sich für ein Angebot von Wolrad Prinz zu Schaumburg-Lippe, Chef des fürstlichen Hauses, und ging als dessen Hofkammerpräsident im Sommer 1937 nach Bückeburg. Er sanierte die umfangreichen Besitzungen, die etwa 80.000 Morgen umfassten. Da der Vermögensverwaltung Liegenschaften unterstanden, die nicht nur in Schaumburg-Lippe, sondern auch in Mecklenburg und Österreich lagen, erforderte deren Lenkung viele Reisen".

aus: 

https://www.preussen.de/de/heute/forum_preussen/zur_erinnerung_an_kurt_freiherr_von_plettenberg_(1891-1945).html

Interessante Aussage, die ich später weiterentwickeln werde. 80.000 Morgen dürften 20.000 Hektar sein.

20.000 Hektar sind möglicherweise ein Ansporn, sich so zu benehmen, dass das BGB nach 1936 ausser Kraft gesetzt wird. 

Die SS sprach im Rahmen der Fideikommissauflösung von wohlwollender Gesetzgebung. Sie war somit bestimmten Familienangehörigen wohlgesonnen. 

Historiker könnten sich dieser  auf der Hand liegenden Frage annehmen .... und sich fragen, wieso sich die "Oberhäupter" anbiederten. Nicht aus politischer Affinität, sondern aus materiellen Gründen, 20.000 Morgen sind ein Argument um diesen Brief zu schreiben und zu betonen, man sei ein Oberhaupt, ein Chef, dem Sonderrechte zustehen:

Brief an Göring

ISBN-13: 978-8460985235 

ISBN-13: 978-8461554508 ISBN 978-3-932313-90-5

Sonntag, 29. Mai 2016

Kulturnachrichten: Video Buchvorstellung Leibniz Bibliothek 19 Mai 2016 in Hannover

Wir haben eine handy Aufnahme die zwar nicht optimal,  aber gut genug ist, um hier wiedergegeben zu werden.

Es sind Heinrich Prinz von Hannover (Matrixmedia Verlag) und Herr Prof. Dr. Werner Lehfeldt zu sehen und zu hören. Ort: Vortagssaal Landesbibliothek Hannover, 19 Mai 2016.

Vorträge Vostellung Tagebuch HPvH und WL



Vier Prinzen Bücher erhältlich bei:


ISBN-13: 978-8460985235 

ISBN-13: 978-8461554508 ISBN 978-3-932313-90-5





Samstag, 28. Mai 2016

Freitag, 20. Mai 2016

Buchvorstellung Leibniz Bibliothek

Gestern, den 19 Mai 2016 Buchpräsentation im Vortragssaal der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek-Niedersächsische Landesbibliothek in Hannover.

Sehr gutes ambiente, circa 100 Besucher, gelungener Abend.

Mein Dank an Frau May, Herrn Prof. Dr. Lehfeldt, Heinrich Hannover und den Zuhörern.

Die HAZ veröffentlichte zeitgleich eine Rezension des Tagebuchs auf Seite 5 (Ausgabe vom 19.5.2016).


Heinrich Prinz zu Schaumburg-Lippe, Autor des Tagebuchs



Frau May leitete die Veranstaltung ein

Heinrich Prinz von Hannover

Heinrich Prinz von Hannover beschrieb wie das Projekt der Publikation des Tagebuchs entstand

Herr Prof. Dr. Lehfeldt referierte über die Geschichte des Fürstentums Schaumburg-Lippe


Alexander vom Hofe (Herausgeber)




Büchertisch


Signieren

Heinrich Prinz von Hannover (Verleger) und Alexander vom Hofe (Herausgeber) nach der Veranstaltung

Frau May, Alexander vom Hofe, Heinrich Prinz von Hannover
Diese Datei ist lizenziert unter der Creative-Commons-Lizenz 
„Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international“


Herr Prof. Dr. Lehfeldt
Diese Datei ist lizenziert unter der Creative-Commons-Lizenz 
„Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international“



Originaltagebuch
Diese Datei ist lizenziert unter der Creative-Commons-Lizenz 
„Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international“

Deutsch: Zur Vorstellung des Buches
am 19. Mai 2016 im Vortragssaal der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek – Niedersächsische Landesbibliothek erschien der eigens aus Spanien angereiste Rechtsanwalt, Herausgeber und Enkel von Heinrich Prinz zu Schaumburg-Lippe, Alexander vom Hofe, hier mit dem originalen Tagebuch in den Händen ...
Español: Alexander vom Hofe ...
Date19 May 2016, 16:43:47
SourceOwn work
AuthorFoto: Bernd Schwabe
der Grafik-Designer ' 'Masood Ghorbani vom MatrixMedia Verlag ...
dem wir das Buchcover des Tagebuchs verdanken

Dr. Friedrich Winterhager, Archivar der Universität Hildesheim,
nahm an der Lesung auch teil


wikimedia

Verlagsinfo

Alexander vom Hofe (Hrsg.)
Werner Lehfeldt (Bearbeitung)

„Wiedergutmachung muss sein ...“
Tagebuch 1938/1945-1947
Heinrich Prinz zu Schaumburg-Lippe

MatrixMedia Göttingen
264 Seiten, mit zahlreichen Abbildungen, gebunden HC 
EUR 24,90 
ISBN 978-3-932313-90-5


Kontakt zum Herausgeber: 
Alexander vom Hofe
Rechtsanwalt
Jose Ortega y Gasset 40-7D
28006 Madrid
Spanien


alexander.vomhofe@2020consultoria.com

Vier Prinzen Bücher erhältlich bei:



ISBN-13: 978-8460985235 

ISBN-13: 978-8461554508 ISBN 978-3-932313-90-5





Donnerstag, 14. April 2016

Ziel erreicht: Tagebuch wurde heute ausgeliefert

Erfahre heute, dass die vorbestellten Exemplare auf dem Postweg sind. Wir haben das Ziel erreicht. Danke Heinrich, danke Herr Prof. Dr. Lehfeldt.

2006-2016

Heinrich z S.-L. 1933



Alexander vom Hofe (Hrsg.)
Werner Lehfeldt (Bearbeitung)

„Wiedergutmachung muss sein ...“
Tagebuch 1938/1945-1947
Heinrich Prinz zu Schaumburg-Lippe

MatrixMedia Göttingen
264 Seiten, mit zahlreichen Abbildungen, gebunden HC 
EUR 24,90 
ISBN 978-3-932313-90-5


Kontakt zum Herausgeber: 
Alexander vom Hofe
Rechtsanwalt
Jose Ortega y Gasset 40-7D
28006 Madrid

alexander.vomhofe@2020consultoria.com

Bücher müssen für sich selbst sprechen.

Vier Prinzen bücher erhältlich bei:



ISBN-13: 978-8460985235 

ISBN-13: 978-8461554508 ISBN 978-3-932313-90-5

Sonntag, 10. April 2016

Erstaunliche Themenvielfalt bei nur vier Prinzen

Es erstaunt, dass die Geschwister Wolrad, Friedrich Christian, Stephan und Heinrich plus Adolf derartig viele historisch interessante Verbindungslinien entfalten. Allein die Addition der drei Bücher Vier Prinzen und das parallele Unrechtssystem, Vier Prinzen Kammler und von Behr und das Tagebuch summieren mehr als 800 Seiten.

Um so mehr erstaunt, dass es über diese fünf Personen recht wenig Literatur gibt.

Andererseits hat Friedrich Christian zahlreiche Bücher verfasst.


Vier Prinzen Bücher erhältlich bei:


Samstag, 9. April 2016

Friedrich Christian und die Hackeschen Höfe

Friedrich Christian Prinz zu Schaumburg-Lippe, zeitweilig Adjutant von Goebbels und Reichsredner finanzierte Druckereien der NSDAP. Er verhandelte lange Zeit über die Rückzahlung an ihn. Schliesslich gelang es ihm für sich die Hackeschen Höfe in Berlin zu arisieren.



Nach der Wende beantragten seine Kinder erfolglos die Rückgabe.

Details finden sich hier  auf den Seiten 39 und 89, ff (Brief an Dr. Ganske).










Vier Prinzen Bücher erhältlich bei



Montag, 4. April 2016

Ankündigung Buchpräsentation


Veranstaltung der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek

Donnerstag 19.5. um 17 Uhr Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek, Vortragssaal

Buchvorstellung mit Alexander vom Hofe (Hrsg.)

"Wiedergutmachung muss sein ..."

Tagebuch von Heinrich Prinz zu Schaumburg-Lippe 1938/1945-1947

http://www.gwlb.de/kulturprogramm/Programm.pdf



Kontakt: 
Alexander vom Hofe
Rechtsanwalt
Jose Ortega y Gasset 40-7D
28006 Madrid
alexander.vomhofe@2020consultoria.com

Sonntag, 3. April 2016

mehr zu Schloss Rechnitz

FAZ Rezension

Erklärungsversuch:

Zwangsarbeiter wurden 1945 im Steinbruch Steinbergen und bei Schloss Rechnitz ermordet, damit sie nach Kriegsende als Zeugen ausgeschaltet waren.

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/e/e3/Schloss_Rechnitz%2C_front_side.jpgAñadir título

Samstag, 2. April 2016

Gefährliche Nachbarschaft in 3 km Luftlinie



Deutsche Residenz von Adolf Fürst zu Schaumburg-Lippe im März 1936, Zugspitzstrasse 15 in Höllriegelskreuth, Pullach.

Nach seinem Tod im März 1936 wurde das Anwesen an die Stiftung Biologisches Krankenhaus verkauft. In dem Anwesen, eine homeopathische Anstalt hielten sich oft Rudolf Hess und Martin Bormann auf.

Kein Wunder. Denn ab 1934 bis 1936 wurde in der heutigen Heilmannstrasse in Pullach die Reichssiedlung Sonnenwinkel, auch genannt Rudolf Hess Siedlung mit Stabsleiter Haus errichtet. Entfernung: 3 km Fussweg.

Plan von den US Streitkräften erstellt, siehe Haus Bormann und Bunker Hagen


Übrigens: das Gelände der Reichssiedlung wurde später vom BND "okkupiert". Im Stabsleiter Haus hatte die Organisation Gehlen ihren Sitz. Zieht der BND nach Berlin vollständig um, wird die Reichssiedlung eventuell nutzbar gemacht, sie existiert vollständig. Architektonisch ist sie wertvoll und denkmalgeschützt.

Ungeschützt und exponiert waren damals Adolf und seine Frau. Gefährliche Nachbarschaft. Ich wäre 1934 auch weggezogen. Adolf und seine Frau lebten auf Brioni (damals Italien, heute Kroatien). Das half ihnen aber nicht, dort wurden sie von Gestapo Spionen ausgespäht, darunter von Kurt von Behr.

All dies als Erklärung dafür warum Hess und Bormann sich in Adolfs Anwesen, siehe Foto oben, massieren liessen. Und bei der Gelegenheit sollte in Erinnerung gerufen werden, dass das Kanzleramt in Bonn in Adolfs Bonner Reisdenz einzog, in das Palais Schaumburg.


Bellemaison Höllriegelskreuth


Nazis im BND