Sonntag, 7. Februar 2016

100 Jahre später

1916 nahmen Ernst August Herzog von Braunschweig und Adolf Fürst zu Schaumburg-Lippe gemeinsam am Trauermarsch anlässlich  der Trauerfeier für Kaiser Franz Josef teil.

Es gibt einen Dokumentarfilm in dem sie 3 Sekunden lang zu sehen sind.

In der Minute 0:58 bis 0:61 sind beide kurz zu sehen. Der grössere ist Ernst August.

Trauermarsch


100 Jahre später arbeiten ein Grossneffe von Adolf und ein Enkel von Ernst August gemeinsam an einem Buchprojekt.

Wer hätte das gedacht.

Mein Dank für Herrn Prof. Dr. Werner Lehfeldt der uns auf die Aufnahme hinwies.













Sonntag, 31. Januar 2016

Beatrix von Storch hat einen Schuss weg

Und ist brandgefährlich.

FAZ Beatrix von StorchAfD-Vizechefin will Polizei sogar auf Kinder schießen lassen



http://m.faz.net/aktuell/politik/fluechtlingskrise/beatrix-von-storch-afd-vizechefin-
will-polizei-sogar-auf-kinder-schiessen-lassen-14044186.html

Mehr in Kürze

Ihre Grosstante Ingeborg Alix Oldenburg, auch meine Grosstante, da mit
Stephan Prinz zu Schaumburg - Lippe verheiratet, rechtfertigte die Aktion T4.

Genetik am Spiel?

Weiss die Jugend von heute was T 4 bedeutet? Euthanasie für lebensunwertes Leben.

die T 4 Euthanasieanstalt befand sich ab 1939 in der Tiergartenstrasse 4 in Berlin,

Ingeborg Alix schrieb nach 1945:


Dieses Gesetz trifft die einzelnen Menschen unbeschreiblich schwer-und doch muss es sein, soll Tausenden ein Siechtum erspart bleiben. Es muss sein, denn was sind wir einzelnen Menschlein im Vergleich mit den kommenden Millionen, denen wir als die Mütter den Weg bereiten ? Was ist es schon, wenn ein Mensch sich opfert, damit Millionen nach ihm gesund bleiben ?! Was tut es, dass einer leidet, wenn er tausende dadurch glücklich und gesund machen kann ?
Gewiss ist das ein Eingriff in den Lebenscharakter des einzelnen Individuums,— aber es rächt sich schwer, wenn man am falschen Fleck ein weiches Herz zeigt ! Wer sagt Ihnen denn, dass nicht gerade Ihr Kind sich ansteckt an einem dieser Krankheitserreger, oder Ihre Enkel unter Erbfehlern zu leiden haben, die gerade bei Ihnen wieder durchbrechen und sie vor allen Augen zeichnen ? Was würden wir dann sagen ? Wir würden unseres Lebens nicht mehr froh:


Aus dieser Tatsache aber, dass wir mit unerbittlicher Strenge gegen die eigenen Volksgenossen vorgehen, ergibt sich auch das Recht, mit derselben Unerbittlichkeit vorzugehen gegen die, in denen wir tausendmal bewiesen durch sie selber-die Zerstörer der unserm Volk innewohnenden Kräfte erkannten ! Nämlich die Juden ! 

Über die gemeinsame Grosstante Ingeborg Alix schrieb mein Grossvater 1945 in seinem Tagebuch:

Ingeborg Alix Oldenburg und Stephan Prinz zu Schaumburg-Lippe

Ingeborg Alix Oldenburg

Ingeborg Alix Oldenburg und Stephan Prinz zu Schaumburg-Lippe

Heinrich Prinz zu Schaumburg-Lippe

"Am interessantesten war, dass sie auch der Meinung war, dass wir sowohl wie sie nach einem Endsieg umgebracht worden wären. Sie sieht aber nicht, dass dies eine völlig gradlinige Entwicklung darstellt. Leute ihres Schlages waren trotz aller Begeisterung nicht tragbar, da dieses Gesindel sich völlig klar darüber war, dass von dieser Seite ihnen bei ihren Biestereien Widerstand entgegengesetzt werden würde. Das übersieht sie aber nicht und somit ist der Fall hoffnungslos. Stephan wird, wenn er aus dem Camp kommt einen schweren Stand haben um sein inneres Gleichgewicht zu gestalten. .......... Bei reiflichster Überlegung und Einfühlung neige ich zu der Auffassung hier einer Spielart von geistiger Gestörtheit gegenüberzustehen. Sie sagte nur einen einzigen Satz den man unterstreichend anerkennen muss, dass sie glaube, dass gewissermassen kosmische Gegensätze am Wirken sein. Da dämmert etwas von dem was der eigentliche Urgrund ist, nämlich dass der Nationalsozialismus dämonischen Ursprungs ebenso wie die ganzen nachfolgenden Katastrophen die wir heute durchleben, wenn gleich der Dämon die Pferde wechselte. Das Ganze aber giebt ein sehr anschauliches Bild davon, mit welcher Gewalt der Dämon sich selber so wertvoller Menschen wie Ingeborg bemächtigte. Das Ganze ist ein grosser Kummer, zumal so ansteckend wie eine Seuche zu sein scheint. Missleitete Führerinstinkte, verdrängte Herrschercomplexe auf der einen Seite, auf der anderen die angeborene Kunst die Menschen sich an den Zügel zu stellen. Darin liegt auch eine grosse Verantwortung. Die Mitglieder der ehemals Regierenden Häuser sind zu einem grossen Prozentsatz zu tätig gewesen und es wäre zu wünschen, dass sie sich nun endlich besinnen werden, denn sonst schalten diese Familien sich von selber aus. Monarchien können auf diesem Flugsand nicht wachsen noch weniger wurzeln."

Im Mai 2016 wird das Tagebuch im Verlage von Heinrich Prinz von Hannover erscheinen. Obwohl es 1945 geschrieben wurde hat es nichts an Aktualität eingebüsst.

http://www.matrixmedia-verlag.de/tagebuch.html

update:

Beatrix von Storch rudert mit ihrer Befürwortung eines Schiessbefehls gegen Frauen und Kinder aus taktischen Gründen, nicht aus Überzeugung zurück. Ist nach wie vor brandgefährlich, weil sie damit die "Diskussion" am Leben hält.  Hauptsache das Volk denkt über die Option einer Gewaltanwendung nach. Die Idee hat sie wohlwissend ins Leben gerufen.



update 1 Juni 2018

Peter Gauland 

Widerwärtige Sprüche, passend zu Frau von Storch

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/gauland-hitler-nur-vogelschiss-in-deutscher-geschichte-15619502.html






Sonntag, 24. Januar 2016

etwas spät: Aberkennung Ehrenbürgerschaft Alfred Meyer

Es ist wundersam, dass die Ehrenbürgerwürde des Teilnehmers an der Wannsee Konferenz und "Endlösers" Meyer in Bückeburg erst 70 Jahre nach seinem Tod von der Stadt Bückeburg aberkannt wird.

Dort ticken die Uhren langsamer.

Über Alfred Meyers Verbindungen zu Bückeburg wurde schon 2006 ausführlich bei den Vier Prinzen berichtet.

10 weitere Jahre hat es gedauert, bis die Stadt Bückeburg gehandelt hat. Eine richtige Entscheidung.



https://www.sn-online.de/lokales/schaumburg/bueckeburg/nazi-nicht-laenger-ehrenbuerger-W6KSARVFAW5OV4OP2VMGFD7UZU.html

Donnerstag, 24. Dezember 2015

Kulturnachrichten: Verlagsankündigung Tagebuch von Heinrich Prinz zu Schaumburg-Lippe





Verleger ist Heinrich Prinz von Hannover, Göttingen
Herausgeber ist Alexander vom Hofe. Madrid

http://www.matrixmedia-verlag.de/tagebuch.html

Aus der Verlagsankündigung im Buchhandel:

"Alexander vom Hofe lebt und arbeitet als Rechtsanwalt in Madrid. Er ist ein Enkelkind von Heinrich Prinz zu Schaumburg-Lippe. Das Tagebuch seines Großvaters hat der Herausgeber im Jahr 2015 transkribiert. 2006 veröffentlichte er "Vier Prinzen zu Schaumburg-Lippe und das parallele Unrechtssystem", sowie 2013 "Vier Prinzen zu Schaumburg-Lippe, Kammler und von Behr". Beide Publikationen beschäftigen sich im Schwerpunkt mit der Familiengeschichte des Fürstenhauses zu Schaumburg-Lippe.

Seit 1983 war Lehfeldt Mitherausgeber der Zeitschrift Russian Linguistics, von 1993 bis 2006 deren leitender Mitherausgeber und Hauptredakteur. Hauptarbeitsgebiete: Vergleichende Morphologie der slawischen Sprachen; diachrone und synchrone Akzentologie der slawischen Sprachen; Morphosyntax des Russischen; Geschichte der russischen und der serbokroatischen Sprache; Quantitative Phonologie; Sprachtypologie, Wissenschaftsgeschichte. Vom 1. April 2006 bis zum 31. März 2012 war er Vorsitzender dieser Klasse und Vizepräsident der Göttinger Akademie der Wissenschaften. Am 28. Oktober 2010 wurde er vom Institut der russischen Sprache der Russisches Akademie der Wissenschaften zu Moskau zum Dr. h.c. ernannt. Am 19. April 2012 verlieh ihm die Universität Kasan den Titel Dr. h.c."

Kommentar von Alexander vom Hofe

Mit der Publikation dieses authentischen Zeitdokumentes wird die Gelegenheit eröffnet, eine Diskussion darüber anzuregen, wie sich das Verständnis von Recht, Gerechtigkeit und Rechtsstaatlichkeit während Umbruchzeiten wandeln kann. Vielleicht ist mit der Publkation des Tagebuchs eine kleine Trilogie zur Geschichte einer herrschenden Familie in Schaumburg-Lippe entstanden.

Kontakt: 
Alexander vom Hofe
Rechtsanwalt
Jose Ortega y Gasset 40-7D
28006 Madrid
alexander.vomhofe@2020consultoria.com




Freitag, 4. Dezember 2015

Tagebuchaufzeichnungen von Heinrich Prnz zu Schaumburg-Lippe

Die Tagebuchaufzeichnungen von Heinrich Prinz zu Schaumburg-Lippe werden in einem deutschen Verlag erscheinen ................

Heinrich Prinz zu Schaumburg-Lippe, dreissiger Jahre

Seine Schriften gehören nach Deutschland.

Samstag, 7. November 2015

Bill Fay Pictures of Adolf again

Pictures of Adolf again Bill Fay (1970)

In the papers, on the TV screens
Pictures of Adolf again
As sure as I sit here there will appear
Pictures of Adolf again

You're wrong, you're wrong
Throw down your cards
You're wrong, you're wrong
If you say Adolf he won't come

OK deny representation
By leaders of all nations
But have you got, have you really got
Anyone to replace them?

You're wrong, you're wrong
Throw down your cards
You're wrong, you're wrong
OK then who's gonna come?

Christ or Hitler? Christ or Vorster
Christ or all the Caesars to come?

That's the choice, that's the choice
Sooner or later
That's the choice, that's the choice
You're gonna have to make

http://www.ifz-muenchen.de/aktuelles/themen/edition-mein-kampf/


Montag, 2. November 2015

Weiteres Motiv für einen Mord ?



Wie hinreichend dargelegt genossen weder Adolf Fürst zu Schaumburg-Lippe noch seine Ehefrau Elisabeth im "Dritten Reich" die Sympathien der Geschwister oder der Machthaber.

Die SS, die massgeblich im Jahr 1935 an der Gesetzgebung zur Fideikommissauflösung beteiligt war, beklagte "dass die Vermögensverhältnisse" des Fürsten nicht geregelt seien. Gemeint war, dass Adolfs persönliches Vermögen persönlich war und nicht zu Fideikommiss gemacht worden war. 

Hinzukam, dass Adolf politisch für die Nationalsozialisten als unzuverlässig galt. Die Ehefrau soll nicht arisch gewesen sein (so Friedrich Christian zu Schaumburg-Lippe). Adolf soll homosexuell gewesen sein. Negative Eigenschaften dominierten das Gesamtbild.

Nun ergibt sich aus dem hier abgelichteten zivilrechtlichen Urteil vom 13 März 1936, dass Elisabeth eine krankhafte Glücksspielerin war.

Interessant ist, dass ein Zivilgericht in einem zivilrechtlichen Verfahren in Berlin im Jahr 1936 eine medizinische Feststellung trifft.  

Für diese Feststellung kann es nur eine Erklärung geben. Elisabeth wurde zuvor denunziert, was auch bekannt ist.

Wer kann Elisabeth denunziert haben ? Jeder, aber insbesondere diejenigen, die befürchteten, dass Elisabeth einen Vermögensschaden anrichten könnte, insbesondere die Familie.

Es gab somit zwei Motive, Adolf und Elisabeth von der Bildfläche verschwinden zu lassen:

a) Elisabeths vermeintlich Spielsucht die das Vermögen Adolfs gefährdete und
b) die Unklarheit darüber, welches Vermögen Adolfs Privatvermögen war

Das Urteil datiert vom 13 März 1936.
Adolf und Elisabeth starben am 26.3.1936 in Mexiko bei einem Flugzeugabsturz.











Sonntag, 1. November 2015

Testamentsvollstrecker aber kein Testament

Verblüffend wie Testamentsvollstrecker ohne Testament eine Vermögensaufstellung errichten, bei der wichtige Vermögenspositionen wie das Palais Schaumburg in Bonn oder Gut Steyrling in Österreich "vergessen" werden ....



sonderbare Klarstellung hier, fünf Tage später










Samstag, 31. Oktober 2015

Klage gegen SPK in Washington wegen Welfenschatz


http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kunst/welfenschatz-raubkunst-oder-fehlinvestition-13885444.html

Schon wieder Paralleleln zwischen Welfen und Schaumburgern.

Göring im Spiel. Dresdner Bank. Das Jahr 1935.

In Deutschland kamen Erbeserben jüdischer Kunsthändler nicht weiter. Wen wundert es?

Klage gegen die Stiftung Preussischer Kulturbesitz in Washington eingereicht.

Ich sollte überlegen, ob eine Klage in den USA möglich wäre, weil Adolf Fürst zu Schaumburg-Lippe 1936 in Mexiko verstarb, bei einem Unglück an Bord einer Flugmaschine einer Tochtergesellschaft der PAN AMERICAN. Ein US Amerikaner verstarb ebenso, der Pilot Adrian Borchers.

Da deutsche Archive und Behörden es hartnäckig ablehnen, Unterlagen an das Tageslicht zu bringen, könnte geprüft werden, ob ein US amerikanisches Gericht der Frage nachgegehen sollte, ob Adolf Fürst zu Schaumburg-Lippe, der Verunglückte, wie es heisst, vermögenslos war, oder ob er in Wahrheit Eigentümer des Gutes Steyrling, der Vries Skulpturen, des Palais Schaumburg in Bonn, Sitz des Bundeskanzlers war und anderer Vermögenspositionen war.

Bevor ich es vergesse, auch bei den Vries Skulpturen war die Dresdner Bank, ebenso im Jahr 1935 im Spiel.


1935 

"Gestern in den frühen Morgenstunden, sozusagen vor Tau und Tag wurden die Bronzefiguren auf der Schlossbrücke abmontiert, auf Lastwagen verstaut und fort- gefahren... Diese Bronzefiguren die zu den besten Kunstdenkmälern aus der Meisterthand Adrian de Vries kommen, wurden bereits vor längerer Zeit von der Fürstlichen Hofkammer an das Staatliche Museum in Berlin verkauft. Zu welchem Preise ist uns unbekannt doch dürfte er in Anbetracht der glänzenden Ausführung dieser Meisterwerke aus Meisterhand nicht gering sein. So sicher wie wir davon überzeugt sind, dass diese Bronzefiguren für das Staatliche Museum einen Erwerb darstellen, der nicht nur von höchste amtlichen Stellen Anerkennung finden wird, sosehr bedauern wir,dass diese Zierde unserer Stadt bei“Nacht und Nebel”uns entführt wurde.Wir haben zwar erfahren,dass die Fürstliche Hofkammer Abgüsse der Figuren auf der Brücke wieder aufstellen lassen will, doch Abguss is tAbguss... Besonders eigenartig mutet nun an, dass auch einige der 300 Jahre alten Marmortische die einst auf Ochsenkarren den Weg über den Brenner in unsere Heimat nahmen, ebenfalls mit nach ausserhalb verkauft worden sind." Heinrich Manns in der Schaumburg-Lippischen Landeszeitung am 23.10.1935

Donnerstag, 8. Oktober 2015

Abbildungen II

Stephan und Heinrich Prinzen zu Schaumburg-Lippe


Heinrich Prinz zu Schaumburg-Lippe

Marie Anna Fürstin zu Schaumburg -  Lippe und Sohn Heinrich

Marie Anna Fürstin zu Schaumburg Lippe  und Sohn Adolf
Hermine zu Schaumburg-Lippe

Adolf Georg Fürst zu Schaumburg - Lippe






Marie Anna und Margarethe



Elisabeth Prinzessin zu Schaumburg-Lippe

Marie Anna Fürstin zu Schaumburg-Lippe
Georg Fürst zu Schaumburg-Lippe


Georg Fürst zu Schaumburg-Lippe

Georg Fürst zu Schaumburg-Lippe

Georg Fürst zu Schaumburg-Lippe

Georg Fürst zu Schaumburg-Lippe




Georg Fürst zu Schaumburg-Lippe, unterzeichnet 11 Tage vor seinem Tod
dieses Foto war die Vorlage des folgenden Portraits, Georg Frst zu Schaumburg-Lippe
Georg Fürst zu Schaumburg - Lippe



Georg Fürst zu Schaumburg-Lippe




Heinrich Prinz zu Schaumburg-Lippe


Heinrich Prinz zu Schaumburg-Lippe

Heinrich Prinz zu Schaumburg-Lippe




Heinrich Prinz zu Schaumburg-Lippe

Heinrich Prinz zu Schaumburg-Lippe

Heinrich Prinz zu Schaumburg-Lippe und Ehefrau Erika Hardenberg, 1939



von links nach rechts: Wolrad, Friedrich Christian, Heinrich und Alexandra (Ehefrau von Friedrich Christian)



Freitag, 25. September 2015

Lügenkultur: Am 7. September 1948 wurde Hans Kammler für tot erklärt.

Um nicht absolut monographisch zu sein, hier ein Beitrag der über das rein Geschichtliche hinausgeht...

Durch Beschluss des Amtsgerichtes Berlin-Charlottenburg  vom 7. September 1948 wurde Kammler für tot erklärt.

Was eine Studentin schafft  könnte ein intelligenter SS General auch geschafft haben

vermeintliches-mordopfer-taucht-nach-31-jahren-wieder-auf-a-1054608.html

Dieser Hinweis ist an Justizgläubige gerichtet.

Erlaubt sei doch die Frage ob vermeintliches Selbstmordopfer irgendwo und irgendwann  wieder auftauchte.

Kammler hinten, zweiter von rechts




Lügen, wie im Falle der Studentin waren 31 Jahre lang effektiv.

Unfassbar ist die Lügenkultur. Sie wird im Kleinen betrieben. Das dürfte uns nicht wundern.

Das Volk reibt sich aber die Augen wenn Industriegiganten wie VW, an denen der Staat (Land Niedersachsen) beteiligt ist, das Volk betrügt, weltweit 11 Millionen Personen. Zum Einen betrogen weil zugesicherte Eigenschaften die nicht vorliegen bezahlt wurden. Zum anderen, und das ist weit schlimmer, weil das Volk, das an die Schadstoffarmut glaubt in Wahrheit vergiftet wird.

Kein Kavaliersdelikt.

Dass das Land Niedersachsen Archive sperrt ....wie das Staatsarchiv Bückeburg, who cares.




Mittwoch, 23. September 2015

Transkription Tagebuch Heinrich Prinz zu Schaumuburg - Lippe abgeschlossen

Heute wurde die Transskription des Tagebuchs von Heinrich Prinz zu Schaumburg - Lippe abgeschlossen. Es umfasst die Jahre 1938 und 1945 bis 1947.



Portrait Heinrich Prinz zu Schaumburg-Lippe 1894 (Heinrich Schwiering)


Kontakt: 
Alexander vom Hofe
Rechtsanwalt
Jose Ortega y Gasset 40-7D
28006 Madrid
alexander.vomhofe@2020consultoria.com


Dienstag, 1. September 2015

Das Bürgerliche Gesetzbuch ist keine Selbstverständlichkeit ("Fürst zur Lippe")

Aus der FAZ vom 1 September 2015:

"In seinem Testament hatte Leopold IV. auch festgelegt, dass Armin den Namen Fürst zur Lippe annehmen solle. Doch als die zuständige Behörde den neuen Namen in seinen Führerschein eintragen wollte, intervenierte das Innenministerium des Landes Nordrhein-Westfalen. Mit einem Namensfeststellungsbeschluss dekretierte das Ministerium 1950, dass im Grundbuch von Detmold als familienrechtlicher Name des neuen Chefs des Hauses Lippe „Herr Armin Prinz zur Lippe“ einzutragen sei. Das Testament Leopolds IV. könne das Recht zur Führung des Namens nicht geben, weil die Bezeichnung „Fürst“ Ausdruck der früheren staatsrechtlichen Funktion als Landesherr und keine Adelsbezeichnung gewesen sei."

Gewesen, also bis 1918 gewesen.
Armin Prinz zur Lippe trug dem schliesslich Rechnung und erkläte (Quelle Urteil des Oberlandesgerichts Hamm 10. Zivilsenat, vom 16. März 2006, Az: 10 U 83/05)

"Da Hausgesetze schon seit 1919 (Weimarer Verfassung) praktisch keine rechtliche Gültigkeit mehr haben, und da es sich bei ihnen zum großen Teil - so speziell bei unserem lippischen 'Hausgesetz' - weniger um eigentlich geschriebenes Recht, als vielmehr um gewisse Gepflogenheiten handelt, so kann heute in Wahrheit niemand rechtlich auf einem Hausgesetz fußen. Die inzwischen noch erfolgte gesetzliche Auflösung der Fideikommisse hat dem einstigen Fürstenrecht speziell in Hinsicht auf die Institution des 'Haus-Chef" eine weitere Grundlage entzogen. Kraft der auf mich übergegangenen Funktion des 'Chefs des Hauses Lippe' hebe ich deshalb, den gegebenen Umständen Rechnung tragend, hierdurch für das Haus Lippe das 'Hausgesetz' nun auch formell auf und lege gleichzeitig folgerichtig auch das damit gegenstandslos gewordene Amt eines 'Chefs des Hauses' nieder."

Sollten sich andere ein Beispiel daran nehmen.

Zum Tod von Armin Prinz zur Lippe


siehe auch zu Adolf Fürst zu Schaumburg-Lippe:

https://vierprinzen.blogspot.com/2014/01/furstenfrage.html