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Sonntag, 21. Juni 2015

Zweimal Ellen zweimal Gestapa zweimal 1934. Zufall ?


Ellen, Ehefrau von Adolf Fürst zu Schaumburg-Lippe war in erster Ehe mit dem Prinzen Eberwyn zu Bentheim - Steinfurt verheiratet gewesen. Es war eine Ehe von sehr kurzer Dauer; geschlossen am 24 August 1918, geschieden 1919.  

Bereits am 10 Januar 1920 heiratet sie Adolf Fürst zu Schaumburg-Lippe.

Sehr seltsam dieses Tempo.

Prinz Eberwyn zu Bentheim - Steinfurt verstarb 1949 kinderlos,heisst es.

Es sieht aber so aus, als habe er eine Tochter in erster Ehe gehabt. Vor seiner kurzen Ehe mit Ellen Bischoff - Korthaus war er mit einer "Bürgerlichen" verheiratet. Er hatte am 6.10.1906 in London Johanna Petronella Pauline Langenfeld (geboren 11.2.1884 in Hückeswagen, gestorben am 30.12.1970 in Garmisch - Partenkirchen)geheiratet.

Die "unbekannte" Tochter aus dieser Ehe hiess Ellen Ingeborg Sophie Henriette Prinzessin zu Bentheim und Steinfurt und wurde am 24. April 1911 in Brüssel geboren.

1914 wurde die Ehe geschieden.

Wusste Ellen, dass Prinz Eberwyn eine Tochter hatte ?
Verschwieg er die Existenz der Tochter ?
War dies ein Scheidungsgrund ?

Wer war die Tochter ?

Ich fand einen Eintrag hier:


Ellen Ingeborg Sophie Henriette Prinzessin zu Bentheim und Steinfurt wurde am  24. April 1911 in Brüssel geboren. Ihr Vater, Prinz zu Bentheim und Steinfurt, stammte aus einem der ältesten deutschen Adelsgeschlechter. 1906 hatte er Ellens Mutter Lili geheiratet. Damals ein Skandal. Denn Lili war eine Bürgerliche und die Beziehung zwischen ihr und dem Prinzen damit nicht standesgemäss. Als sich ihre Eltern nach acht Jahren Ehe trennten, sog Ellen zu ihrer Mutter. Sie erlernte nie einen Beruf, sondern lebte von dem Geld, das monatlich von ihrem Vater und ihrer Grossmutter bekam. Offensichtlich reichte das aus, um ihre Freunde des Öfteren zu rauschenden Festen einzuladen.

Im Dezember 1934 wurde Ellen wegen einer ihrer rauschenden Partys verhaftet und verhört. Sie gab an, keiner politischen Partei anzugehören. Jedoch bezeichnete sie sich selbst als "förderndes Mitglied der SS" die sie "durch die Zahlung der entsprechenden Beiträge" unterstütze.

Die Prinzessin Bentheim gab ihren Beinamen auf, als sie einen Bürgerlichen heiratet. 

Folgender Artikel in The Queenslander Brisbane vom 31. Oktober 1935 gibt etwas Aufschluss über ihren weiteren Werdegang:

"Princess Marries a Salesman
Dark haired, 24 - year - old Princess Ingeborg, of Bentheim-Steinfurt, who is related to nearly all the reigning monarchs of Europe, renounced all her hereditary royal privileges at a London Register Office when she married Herr August Anton Hans Sölken, a 22-year.old commercial traveller.

Romance is no stranger to her family. Exactly twenty-nine years ago this month her father and mother were secretly married at the old Strand Register Office.

Her father, Prince Eberwyn, of Bentheim-Steinfurt, renounced a fortune of pounds 250.000 a year, and all his royal privileges to marry the daughter of a German peasant. One of his aunts was the Duchess of Albany , another was the Queen Mother of Holland. 
The Princess, whose full name is Ellen Ingeborg Sophie Henriette Maria Augusta Pauline Maximilienne Constance Caroline Jeanne Huberta Bentheim-Steinfurt, has inherited her father´s disregard for tradition.

"They do not like it very much," she admitted with a shrug when asked about the family attitude to her marriage. "That is why we came to England in the hope of keeping the wedding a secret."

Sie starb kinderlos mit nur 43 Jahren am 12 September 1954 in Biberach an der Riss in Baden - Württemberg.

Bemerkenswert ist somit:

1. Der erste Ehemann von Ellen verschwieg, dass er eine Tochter mit Namen Ellen hatte. Erfuhr sie das und liess sich deshalb so schnell scheiden ?

2. Gegen Ellen, Tochter des Prinzen Eberwyn wurde 1934 ermittelt. Sie wurde verhaftet. 

Gegen Ellen und Adolf Fürst zu Schaumburg-Lippe ermittelte die Gestapa ebenfalls 1934.Im Vermerk der Gestapa hiess es Ellen sei die geschiedene Frau des Erbprinzen Bentheim.

3. Es gab demzufolge zwei Ellens gegen die 1934 ermittelt wurde. Sie verband Prinz Eberwyn zu Bentheim - und Steinfurt; einmal ex Ehemann, einmal Vater und sie verband die Gestapa. Zufall ? 

4. Friedrich Christian Prinz zu Schaumburg-Lippe, Adjutant von Goebbels, Schwager von Ellen sprach sich dagegen aus, dass Ellen in Bückeburg beigesetzt wurde, da "nicht arisch" (siehe Beitrag Notiz in diesem blog). Der Eintrag hier über Ellen, Tochter des Prinzen Eberwyn http://www.dubistanders.de/Ueber-die-Ausstellung beschäftigt sich mit der Ausgrenzung und Ermordung der Juden. Zufall ?

5. Beide Ellens wurden von den jeweiligen Familien nicht akzeptiert. 









Freitag, 19. Juni 2015

Noch einmal: Notiz nach dem Tod von Adolf Fürst zu Schaumburg-Lippe


Telefonnotiz im Büro des Reichsstatthalters Alfred Meyer 1936
StA Detmold L 76 Nr. 179

Teilweise schwer lesbar:

1928 Adelsgesetz                        Eröffnen                     R 232
                                                    11.4.

Artikel in der Schaumburg
Geburtstag  .....notiz     18.4.91
Testament (Notar  Prinz)
Prinz Wolrad: Prinz Fr. Christian inhibiert Beerdigung, da Frau nicht arisch
Rat: möglichst Wolrad u. Henckel
kein Zweifel dass .... arisch
Bruder der Fürstin ist Mitglied der Reichskunstkammer
Beerdigung am Sonntag oder Montag
.... soll dabei sein ?
Innenminister soll schnell antworten. Mit .... Prinz Statthalter u. Führer Fühlung aufgenommen.
Sonntag nachmittag, Statthalter auch teilnehmen: ...Beisetzung 

















Sonntag, 7. Juni 2015

Eintragung 5. Mai 1945 im Tagebuch des Prinzen Heinrich





Es ist als wenn die Verantwortlichen entweder vom Wahnsinn befallen oder Verbrecher sind. Etwas anderes kann nach Lage der Dinge nicht in Frage kommen. Ich glaube, dass Beides zutrifft. Es wird aber immer, scheint mir, ein psychologisches Rätsel bleiben wie es möglich war, ein Volk gegen seinen Willen erstens so lange in Schach zu halten und zweitens es zu einem so langen Durchhalten an der Front zu bereden. Unverständlich die Haltung der Generäle ausser wenn man bedenkt, dass es wohl auf der ganzen Welt keinen Menschen mit gleich grosser Einflussphäre giebt, die in jeder Beziehung einseitiger sind. Vor allem wirkt sich das Fehlen jedes politischen Sentiments aus.

5.V.45

Man hört heute als Entschuldigung von den Nazis den Ausruf “wir waren doch nur Deutsche”. Das ist vollkommen richtig aber nur insofern als hier eine völlige Verkennung dessen zugrunde liegt, was letzten Endes der tiefste Sinn dessen ist, was man allein mit Recht als deutsch bezeichnen kann. Ich glaube es lohnt sich darüber nachzudenken. Vorweg eins: Der Begriff deutsch ist nicht gebunden an Landesgrenzen, nicht eingeengt auf einem geographisch bestimmbaren und durch Grenzphäle begrenzten Raum, nicht begrenzt völkisch oder rassisch. Nein es gehören alle die Menschen dazu, die sich eines wissen in den tiefsten seelischen Schwingungen mit den deutschen Schöpfern unvergänglicher geistiger Werke in dem sie ihren Niederschlag im Inneren gefunden haben im geschriebenen Wort in der Musik oder in der bildenden Kunst. Alles andere ist eine Verzerrung des Begriffs deutsch, ein Missbrauch. Es ist wohl niemals in dieser Hinsicht so gesündigt  worden wie gerade im 3. Reich. Der Staat zerstörte das Familienleben die Keimquelle aller Entwicklung, setzte an Stelle der christlichen Lehre die Vergottung der Materie an Stelle von Ehrfurcht vor dem höchsten geistigen Sein als Grundbedingung für den Anfang jeder menschlichen höheren Entwicklung die Vergottung der eigenen Person, zertrat die Heiligkeit der Ehe durch den Befehl uneheliche Kinder zu zeugen in möglichst grossem Umfang und untermauerte alles propagandistisch so, dass wirkliche nicht unerhebliche Teile des Volkes der Meinung waren, Deutsche einer bisher nicht erreichten höheren Entwicklungsstufe zu sein ohne zu merken dass sie sich in einem kaum vorstellbaren Tempo zurück zum Tier entwickelten. Die Quittung für die Richtigkeit dieser rückläufigen Bewegung finden wir in der Möglichkeit der Zustände wie sie in den

S. 208


Konzentrationslagern gefunden würden. Dass diese Entwicklung nur im Chaos enden konnte, war jedem Menschen klar der auch nur die geringste Ahnung von geistigen Gesetzen hatte. Dass das Tempo und die Wucht des Zusammenbruchs durch den Krieg sowohl beschleunigt wie vergrössert wurde, steht ohne Zweifel vor aller Augen, andererseits ist der Anschauungsunterricht so grauenhaft, dass dadurch die Hoffnung auf eine Selbstbesinnung berechtigt erscheint als Reaktion. Hier liegt die einzige Entwicklungsmöglichkeit und zwar muss sie das Volk zurückführen zur Erkenntnis der Grundweisheit der christlichen Religion, als dem einzigen Urquell allen geistigen Lebens in Europa. Geschieht dies nicht, so wird die Selbstvernichtung nicht aufzuhalten sein. Vor Jahren sagte mir einmal eine alte Bäuerin: “Durchlauchten, es giebt nur eine Frage, ob das Hakenkreuz oder das Kreuz von Golgatha siegt”. Die Frau hatte Recht und wird recht behalten.-


Ich habe im Vorstehenden gesagt, was ich unter national deutscher Prägung, wie ich mich zusammenfassend ausdrücken möchte, verstehe. Ich betonte dass dieser Begriff (und das gilt für alle Völker) die Landesgrenzen sprengt, wie der Geist überhaupt in seiner Auswirkung erhaben ist über räumliche Begrenzung. Aber auch in der Welt der Materie gilt es für uns zu lernen umzudenken. Dazu zwingt das Zeitalter der Technik, das uns die früher ungeahnte Möglichkeit gab, grösste Entfernungen in kürzester Zeit zu überbrücken. Das zwingt automatisch zu einem Zusammenschluss aller früherer “Grossmächte” die im gleichen wirtschaftlichen zusammengehörigen Grossraum liegen. Gleichzeitig  aber sinkt die Bedeutung der Grösse der einzelnen XXX Nationen in diesem Raume zurück gegenüber der gemeinsamen Organisation der Lenkung der Wirtschaftsgebiete, die durch keinerlei Grenzen gehemmt sein dürften, wenn alles sich umgestellt hat und eingespielt ist. Mit dieser Erkenntnis öffnet sich der Weg für die Unbedenklichkeit der Förderung föderativer Staatsgebilde, durch deren Bestehn Kulturzentren geschaffen werden nach der die Welt niemals mehr lechzte als gerade im Zeitalter der technischen Welle, die ihrer inneren Struktur nach einen typisch anti geistigen Stempel trägt. Es wäre ein Grundirrtum sich hier einer Täuschung hinzugeben ! – Der Mensch läuft im Moment Gefahr von der Maschine beherrscht zu werden anstatt sie selbst zu seinem Diener zu machen.-

S. 209

Weltkonferenzen können die erreichten Ziele vom technischen und merkantilen Standpunkt aus festigen. Die Lösung der kulturellen Fragen aber bleibt die völlig private Domäne der einzelnen Staaten. Von diesem Gesichtspunkt bin ich für die Beibehaltung der deutschen Kleinstaaten bei einem Zusammenschluss der europäischen Grossraumes. Die Zeit würde sehr bald zeigen, dass eine innere Umstellung des Denkens in Deutschland eine wesentliche Förderung in Bezug auf das zu erhoffende Tempo erhielte. Die Schaffung kultureller Werte auf deutschem Boden, als einziger von mir anerkannter Gradmesser für den Wert eines Volkes würde nicht darunter leiden wenn das alte Königreich Hannover errichtet würde, XXX Bremen Hamburg und Schaumburg Lippe als selbständige Partner mit einer Zollunion anschliessen könnte. Ich bin mir schon heute sicher dass dies von der überwiegenden Mehrheit der Bewohner XXX begrüsst werden würde, da der Wideraufbau in einem heute kaum zu erhoffenden Tempo erfolgen könnte. Mir schweben als Wunschtraum die Vereinigten Staaten von Europa unter englischer Führung vor als einzige Lösung.  Je freiwilliger die Gründung Paneuropas vor sich geht, um so reibungsloser dürfte sich die weitere Entwicklung gestalten und die gegenseitige Atmosphäre  von Hass und Antipathie beseitigt werden können. Und das ist enorm wichtig. Die Umstellung Deutschlands auf Paneuropa wird in mancher Beziehung leichter sein als in den anderen Staaten, da man sich bei dem notwendigen Aufbau gleich hierauf einstellen kann.

6.V. 1945

Mittwoch, 18. März 2015

Anfrage an NSA verschickt


Ein Flugzeugabsturz soll nach mehr als 50 Jahren untersucht werden. Es geht um den Tod des UN Generalsekretärs Hammarskjoeld.

Informationen und Dokumente sollen sich im Besitz des Geheimdienstes  NSA befinden.   

Hierüber berichtet die Zeit:



hammarskjoeld-flugzeugabsturz-nsa





Aus diesem Grunde wurde am 18.3.2015 eine Anfrage an die NSA verschickt:

(FOIA request, Freedom of Information Act 

National Security Agency
ATTN: FOIA Office (DJ4)
9800 Savage Road STE 6248
Ft. George G. Meade, MD 20755-6248


Dear Madams and Sirs,

I wrote two books that have been published at the Berlin University server.



In these books I describe the biographies of my family, the Schaumburg-Lippes. My granduncle Adolf Fürst zu Schaumburg-Lippe was against the nazi regime and he was prosecuted by the Gestapo in 1934-1936.
The 26 of march of 1936 he died in an air crash in Mexiko. International press wrote many articles about this mysterious accident.

New York Times wrote the 28 of march 1936
"For reasons which will never be known the pilot turned in the direction of Amecameca and in some unaccountable way lost control when making the manouvre."
"While it is impossible to say with certainty that there was no mechanical failure, yet from the looks of the clearing where the plane was found it is thought that had there been motor failure the pilot would not have attempted to land, since  by gliding two or three hundred yards he could have entered the valley of Amecameca at sufficient altitude to enable him in make a safe landing".
"mexican Ministry of Communications said it was believed the pilot. at the request of the passengers flew unusually close to the volcanoes to permit the tourists to take pictures".

NEW YORK TIMES 27.3.1936, "Heard engines miss fire. Observers in this little town of Amecameca, watched the giant air kiner falter as the pilots sought altitude to fly over the pass. Then they heard the engines miss fire. A few minutes later, after the plane had circled the little mountain twice its pilot pointed toward Mexiko D.F, but slithered down among the rocky crap of the saddle bewtween the two volcanoes."

"The plane said a witness, of the accident, passed over the town of Amecameca flying low when it was between the volcanoes it apparently developed engine trouble, for it circled as if the pilot intended to return to the landing field. Suddenly the ship became enveloped in smoke and it crashed with great speed to the earth and burned completely."
The flight was a flight from Mexicana de Aviacion, a subsidiary of Pan American Airways.
The Pan American airways records are in the Miami University archives.

What is very suprising is that in the archives of Panam Records there is a file:

Folder 1 120a 57: Ford Tri-Motored Airline: South of Mexico City, Captain Freciado J. Acosta, 1936.

This file is very astonishing.

According to the archives information, I got this response:

Thank you for contacting the Special Collections department at the University of Miami Libraries. Attached to this email are two PDF scans, both featuring newspaper clippings. These two scans represent the entirety of the folder.

Special Collections
University of Miami Libraries
1300 Memorial Drive, 8th Floor
Coral Gables, FL 33124-0320
305-284-3247

That means that the only documented information about the aircrash are  articles taken from newspapers. There are no further documents, although that accident was one of the worst (14 persons died).
My granduncle Adolf Fürst zu Schaumburg-Lippe,


had vast properties around the world and was in the focus of nazi regime. Two days after his death, his brother Wolrad, a pro nazi family member took over control. The other brother, Friedrich Christan was the adjutant of Goebbels and the third one Stephan was a member of SS and Attache in Foreign Office in South America. My Grandfather was the only no nazi.

Hermann Göring asked in march 1936 personally for the records regarding the accident (I know it from files of the German Consul in Mexico, Collemberg).

So my question is, if you have records regarding this disaster that affected a subsidiary of a us american company and a american citizen who died, the military Adrian Borchers, who was the pilot. Other versions say that the pilot was Preciado Acosta.

If you could provide informations about this accident I would be very grateful. It could be that the aircrash was no accident, that german Gestapo agents acted  in Mexiko.

Sincerely






update:

NSA antwortete am 20 April 2015:
Es gibt nach erster Prüfung keinern Anhaltspunkt für Dokumente zu diesem Vorgang.



Mittwoch, 4. März 2015

Absturzstelle in Mexiko

Absturzstelle

Absturz geschah um 11.06 am 26 März 1936.
Um 11 Uhr wurde Amecameca überflogen.
Die Geschwindigkeit dürfte bei 120 kmh gelegen haben.

New York Times berichtete am 28 März 1936

"For reasons which will never be known the pilot turned in the direction of Amecameca and in some unaccountable way lost control when making the manouvre."

an anderer Stelle hiess es: "While it is impossible to say with certainty that there was no mechanical failure, yet from the looks of the clearing where the plane was found it is thought that had there been motor failure the pilot would not have attempted to land, since  by gliding two or three hundred yards he could have entered the valley of Amecameca at sufficient altitude to enable him in make a safe landing".

ebenso kann gelesen werden:
"mexican Ministry of Communications said it was believed the pilot. at the request of the passengers flew unusually close to the volcanoes to permit the tourists to take pictures".

Die Absturzstelle befindet sich recht weit von den Vulkanen, so dass Zweifel an dieser Aussage bestehen.

Der damalige Minister für Kommunikationen und Transport war




Samstag, 28. Februar 2015

Wer war der Pilot der Ford Tri Motor am 26 März 1936 ?

Flog Adrian Borchers oder J. Preciado Acosta die Maschine ?

US-Pilot Adrian Borchers


mexikanischer Pilot J. Preciado Acosta

Mexikanische Presse sagt es flog Adrian Borchers


US Presse behauptete hier,  es sei Preciado Acosta geflogen, Borchers war co-pilot

New York Times behauptete am 28 März, Pilot sei Adrian Borchers gewesen



Dienstag, 17. Februar 2015

Aviation Safety Network verlinkt Vier Prinzen in database

In der Datenbank Aviation Safety Network wird der Flugzeugabsturz vom 26 März 1936 dokumentiert.

Die Information basiert zum Teil auf Kapitel 4 der Vier Prinzen (2006).

Es sind folgende Informationen enthalten:

Time: 11:06
Engines Pratt & Whitney R-1340 WaspFirst Flight
Departure airport: Mexico City-Central Airport (MEX/MMMX) Mexico
Destination airport: Guatemala City-La Aurora Airport (GUA/MGGT) Guatemala
Airplane damage: Damaged beyond repair



siehe auch:


NEW YORK TIMES vom 27.3.1936, Freitag berichtete auf der Titel- und Seite 17 wie folgt: "Heard engines miss fire. Observers in this little town of Amecameca, watched the giant air kiner falter as the pilots sought altitude to fly over the pass. Then they heard the engines miss fire (Fehlzündung kann einen Knall hervorrufen, aber auch eine kleine Bombe kann den Knall verursacht haben). A few minutes later, after the plane had circled the little mountain twice its pilot pointed toward Mexiko D.F, but slithered down among the rocky crap of the saddle bewtween the two volcanoes." Weiter S. 17: "The plane said a witness, of the accident, passed over the town of Amecameca flying low when it was between the volcanoes it apparently developed engine trouble, for it circled as if the pilot intended to return to the landing field. Suddenly the ship became enveloped in smoke and it crashed with great speed to the earth and burned completely." Aus dieser Berichterstattung ergibt sich eindeutig ein Motorenproblem vor dem Absturz. Die mexikanische Presse berichtete (siehe Vier Prinzen S. 37) schon am 28 März, dass am 27 März die Motore vergraben wurden. Genau das ist aber verdächtig nachdem Augenzeugen berichtet haben, dass es Fehlzündungsgeräusche gab. Die Motoren hätten auf jeden Fall untersucht werden sollen, da sie ursächlich waren. Sie wurden aber sofort beseitigt. 

Dass in der damaligen Zeit Gutachten bei Abstürzen erstellt wurden belegt die Ostende Flugkatastrophe aus dem Jahr 1937. Die gerichtliche Untersuchung wurde von einer dreiköpfigen Expertenkommission geführt. Die Untersuchung oblag der Staatsanwaltschaft in Brügge, es gab einen Untersuchungsrichter.

Wie konnten die Motoren der in Mexico abgestürzten Maschine innerhalb von 24 Stunden vergraben werden ?

Und ausserdem:

Pan American Airways ordnete eine Untersuchung an:

Nachricht zur Anordnung einer Untersuchung


Schiff mit dem Adolf und Ellen zu Schaumburg-Lippe reisten:

Passagierdampfer Iberia:

Passagierschiff IBERIA